Griechenland – Die Inflation ist im Oktober auf 5,6 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Das zeigen die vorläufigen Zahlen von Eurostat. Im Euroraum lag die Teuerungsrate bei 4,0 Prozent. Als wesentlicher Preistreiber werden die Energiekosten genannt, die binnen eines Jahres deutlich zulegten.
Die Energiepreise lagen im Oktober um 20,8 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im September hatte der entsprechende Anstieg noch 18,9 Prozent betragen. Energie hat der vorliegenden Aufschlüsselung zufolge einen Anteil von rund neun Prozent am Verbraucherwarenkorb. Ohne Energie blieb die Inflationsrate bei 2,3 Prozent.
Energie treibt die Teuerung – Kerninflation unverändert
Die Kerninflation, bei der Energie, Lebensmittel, Alkohol und Tabak nicht berücksichtigt werden, verharrte bei 2,5 Prozent. Auch die übrigen ausgewiesenen Preisgruppen zeigen geringere Zuwächse als der Energiesektor: Dienstleistungen verteuerten sich im Jahresvergleich um 3,3 Prozent, Lebensmittel einschließlich Alkohol und Tabak um 1,6 Prozent und Industriegüter ohne Energie um 1,2 Prozent.
Gegenüber dem Vormonat stiegen die Verbraucherpreise um 0,4 Prozent. Im September hatte die monatliche Veränderung noch 0,6 Prozent betragen. Trotz des höheren Jahreswerts fiel der Anstieg von einem Monat zum nächsten damit geringer aus.
Deutschland bei 2,8 Prozent, Malta mit niedrigstem Wert
Innerhalb der Eurozone zeigen sich deutliche Unterschiede. Zu den Ländern mit den höchsten jährlichen Inflationsraten zählen nach den vorläufigen Angaben Litauen, Bulgarien, Griechenland und Italien. Bulgarien ist im Januar der Eurozone beigetreten.
In Italien stieg die Teuerung gegenüber dem Septemberwert von 4,2 Prozent weiter an. In Deutschland sank die Inflationsrate dagegen von 3,3 auf 2,8 Prozent. Den niedrigsten Wert innerhalb der Eurozone verzeichnete Malta mit 2,3 Prozent.
Mit Informationen von: Eurostat.