Patras – Vor dem Schwurgericht in der griechischen Stadt Patras soll am Freitag, 6. November 2026, der Prozess gegen Eirini Mourtzoukou beginnen. Die Frau ist im Zusammenhang mit dem Tod von drei Säuglingen angeklagt. Für den Auftakt des Verfahrens sind am Gerichtsgebäude verstärkte Sicherheitsmaßnahmen vorgesehen.
Im Mittelpunkt stehen die Todesfälle von zwei Kindern der Angeklagten und einem Baby einer Freundin. Die Vorfälle ereigneten sich zwischen 2021 und 2023. In der Verhandlung sollen die Unterlagen der Ermittlungsakte und die Umstände der Todesfälle untersucht werden.
Ob sich die erhobenen Vorwürfe bestätigen, muss das Gericht nach der Prüfung der Beweise und der Anhörung der Beteiligten entscheiden. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.
Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen am Gerichtsgebäude
Die Verhandlung ist für den zentralen Sitzungssaal des Berufungsgerichts in Patras angesetzt. Berichten über die Vorbereitungen zufolge sollen Personen, die das Gebäude betreten, kontrolliert werden.
Nicht Gegenstand dieses Prozesses ist der Tod des kleinen Panagiotakis aus Amaliada. Dieser Fall wird in einem gesonderten Ermittlungsverfahren untersucht.