Symi – Vor der griechischen Insel Symi läuft derzeit eine groß angelegte Such- und Rettungsaktion, nachdem fünf deutsche Staatsbürger auf offener See als vermisst gemeldet wurden. Die Gruppe war am Abend von einem Segelboot aus ins Wasser gegangen, als das Schiff durch Meeresströmungen abtrieb und die Schwimmer zurückließ.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Fünf deutsche Urlauber werden nach einem Badestopp in der Ägäis vermisst.
- Das Segelboot der Gruppe trieb durch Meeresströmungen führerlos ab.
- Drei der ursprünglich acht Passagiere konnten sich schwimmend ans Ufer retten.
Führerloses Segelboot zwischen Symi und Seskli
Nach offiziellen Angaben der griechischen Küstenwache befanden sich insgesamt acht Personen an Bord des Segelbootes. Es handelte sich dabei um vier Männer und vier Frauen. Gegen 20:00 Uhr Ortszeit gingen die Passagiere in dem Seegebiet zwischen der Insel Symi und der unbewohnten Felseninsel Seskli ins Wasser, um zu schwimmen. Unter noch zu klärenden Umständen entfernte sich das Boot anschließend von den Badenden. Die Behörden gehen davon aus, dass starke Meeresströmungen das Segelboot abtrieben, während sich die acht Personen im Wasser befanden. Das Boot wurde später treibend und führerlos in der Region entdeckt, was die sofortige Alarmierung der Behörden auslöste.
Rettungskräfte im Großeinsatz für vermisste Deutsche
Zwei der Passagiere, ein Mann und eine Frau, konnten die Küste schwimmend erreichen und sich aus eigener Kraft an Land retten. Kurz vor Mitternacht berichtete der ERT, dass es einer weiteren Frau gelungen sei, das Ufer selbstständig zu erreichen. Damit gelten drei der acht Bootsinsassen als gerettet. Für die verbleibenden fünf deutschen Staatsbürger läuft ein umfangreicher Koordinierungseinsatz. Die Rettungsaktion der griechischen Küstenwache erfolgt sowohl aus der Luft als auch auf dem Meer. Neben mehreren Patrouillenbooten ist auch ein Hubschrauber des Typs Super Puma im Einsatz, um das Seegebiet bei Symi großflächig abzusuchen.