Griechenland – Ein schweres Unwetter mit heftigen Regenfällen, Gewittern und Sturmböen zieht derzeit über große Teile Griechenlands. Der griechische Zivilschutz hat für zahlreiche Regionen – darunter Attika, Chalkidiki und Euböa – die höchste Alarmstufe („Red Code“) ausgerufen, die voraussichtlich bis Samstagnachmittag anhält.
Nach einer Eil-Sitzung des Risikoabschätzungsausschusses unter Leitung des Generalsekretärs für Zivilschutz, Nikos Papaefstathiou, und im Beisein von Klimakrisenminister Evangelos Tournas wurde der gesamte staatliche Einsatzmechanismus in volle Bereitschaft versetzt. Neben extremen Niederschlägen warnen die Behörden vor hoher Blitzdichte, Sturmböen und lokalem Hagelschlag.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Höchste Alarmstufe „Red Code“: Der Zivilschutz hat für Attika, Thessaloniki, Chalkidiki, Euböa und weitere Regionen Notfallbereitschaft angeordnet.
- Unwetter bis Samstagmittag: Die Unwetterfront verlagert sich am Samstag in den Osten und Süden, bevor ab dem Nachmittag eine Abschwächung erwartet wird.
- Einsatzkräfte voll mobilisiert: Kommunen und Regionen aktivieren lokale Koordinationsgremien; Bürger werden zur Vorsicht aufgerufen.
Höchste Notfallstufe in zahlreichen Regionen
Am Freitag galten die extremsten Wetterphänomene vor allem für die Sporaden, Zentral- und Nord-Euböa sowie die Küstenregionen von Larissa, Magnesia und Fthiotida. Auch in Imathia, Pieria, Thessaloniki, Chalkidiki, Süd-Euböa und der Hauptstadregion Attika wurden am Nachmittag und Abend teils schwere Gewitter verzeichnet. Der Nationale Meteorologische Dienst (EMY) gab dazu eine Eil-Wetterwarnung heraus.
Für Samstag bleibt die Alarmstufe „Red Code“ in mehreren Gebieten aufrechterhalten, darunter in Magnesia und den Sporaden, auf Euböa, Thasos, Samothraki sowie Lemnos. Die Behörden rechnen ab dem Mittag mit einer schrittweisen Wetterberuhigung aus Richtung Norden.
Zivilschutz leitet Notfallmaßnahmen ein
Das Ministerium für Klimakrise und Zivilschutz teilte mit, dass der nationale Schutzmechanismus seit Donnerstagabend in voller Bereitschaft steht. Sämtliche Gemeinden und Präfekturen in den betroffenen Zonen wurden angewiesen, umgehend die regionalen Koordinierungsorgane (PESOPP und TESOPP) einzuberufen, um Überflutungsrisiken und Sturmschäden vorzubeugen.
Das Nationale Koordinierungszentrum für Betrieb und Krisenmanagement (ESKEDIK) steht im dauerhaften Austausch mit den lokalen Behörden. Bürgerinnen und Bürger sowie Reisende werden nachdrücklich aufgefordert, Aufmerksamkeitsregeln zu beachten und den Anweisungen der Sicherheitskräfte Folge zu leisten.