Griechenland – Starkregen und heftige Sturmböen haben am Freitag (24. Juli) in weiten Teilen Griechenlands zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen geführt. Nach offiziellen Angaben der griechischen Feuerwehr gingen bei den regionalen Einsatzzentralen im ganzen Land insgesamt 216 Notrufe ein.
Das Unwetter verursachte vor allem umgestürzte Bäume, vollgepumpte Keller und eingeschlossene Personen in Aufzügen. Die Einsatzkräfte sind landesweit mobilisiert, um die aufgelaufenen Schäden schrittweise abzuarbeiten.
Das Wichtigste auf einen Blick
- 216 Notrufe landesweit: Die griechische Feuerwehr registrierte am Freitag zahlreiche Einsätze wegen Starkregens und Sturmböen.
- Schwerpunkt Attika: Allein in der Hauptstadtregion gingen 157 Notrufe ein, darunter 152 wegen Sturmschäden und Pumparbeiten.
- Personen in Aufzügen: Landesweit mussten 22 Personen aus steckengebliebenen Fahrstühlen befreit werden.
Fahrstuhlbefreiungen und Sturmschäden im ganzen Land
Von den insgesamt 216 eingegangenen Notrufen betrafen 194 Anrufe das Beseitigen umgestürzter Bäume, das Auspumpen von Wasser aus Gebäuden sowie das Entfernen von umgewehten Gegenständen. Zudem wurden 22 Fälle gemeldet, in denen Personen aus Fahrstühlen befreit werden mussten, wie die griechische Nachrichtenagentur ANA-MPA mitteilte.
Besonders hohe Einsatzdichte in der Region Attika
Die Region Attika war von den Unwettern besonders stark betroffen. Die dortige Einsatzzentrale verzeichnete allein 152 Anrufe wegen Sturmschäden, vollgelaufener Räume und umgestürzter Bäume sowie 5 Notrufe zur Befreiung von Personen aus Aufzügen. Nach Angaben der griechischen Feuerwehr bleiben die Einsatzkräfte flächendeckend im Einsatz, um die Vorfälle vor Ort zu bewältigen.