Euböa – Ein Erdbeben der Stärke 4,1 hat am Dienstagmorgen, dem 23. Juni 2026, die griechische Insel Euböa erschüttert και für Besorgnis unter den Einwohnern gesorgt. Die Erschütterung ereignete sich im nördlichen Teil der Insel, war jedoch aufgrund der geringen Tiefe so intensiv, dass sie bis in die weit entfernte Region Attika spürbar war.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Geringe Tiefe: Das Beben erreichte eine Magnitude von 4,1 und lag in einer Herdtiefe von lediglich fünf Kilometern.
- Epizentrum bei Prokopi: Das Zentrum der Erschütterung wurde sieben Kilometer südwestlich der Ortschaft Prokopi lokalisiert.
- Anhaltende Serie: Die Region ist seit Anfang Juni von wiederkehrenden seismischen Aktivitäten betroffen.
Details zur aktuellen Erschütterung
Laut der automatischen Auswertung des Geodynamischen Instituts in Athen registrierten die Messgeräte die seismische Aktivität am frühen Morgen um genau 06:55 Uhr Ortszeit. Das Epizentrum lag rund sieben Kilometer südwestlich von Prokopi, einer Ortschaft auf der Insel Euböa. Die geringe Knietiefe von nur fünf Kilometern verstärkte die gefühlte Intensität an der Oberfläche erheblich. Berichten zufolge machten sich die Ausläufer der Erschütterung selbst im Ballungsraum von Attika bemerkbar, wo Bürger die Vibrationen wahrnahmen.
Hintergrund der seismischen Serie im Norden der Insel
Das aktuelle Ereignis stellt eine Fortsetzung der seismischen Aktivitäten dar, die in dieser Region bereits vor einigen Wochen begonnen haben. Am 7. Juni 2026 setzte im Norden von Euböa eine markante Bebenserie ein. Damals erschütterten drei kräftige Erschütterungen die Region rund um Prokopi, wobei das stärkste Ereignis eine Magnitude von 5,2 Richter erreichte. Jene Erschütterungen führten zu Schäden an Dutzenden Gebäuden und lösten in den bergigen Zonen der Insel vereinzelte Erdrutsche aus.