Griechenland – Während weite Teile West- und Mitteleuropas zum Wochenstart von einer massiven Hitzewelle erfasst werden, erwartet Griechenland ein weitgehend normales und angenehmes Sommerwetter. Wie aktuelle Prognosen des Athener Nationalobservatoriums zeigen, steigen die Temperaturen in Ländern wie Frankreich und Spanien ab diesem Montag auf extreme Werte von bis zu 42 Grad Celsius. Zeitgleich profitieren Urlauber und Einheimische in der Ägäis von den typisch kühlenden Sommerwinden, die das Thermometer auf einem gut erträglichen Niveau halten.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Hitzerekorde in Südwesteuropa: Spanien und Frankreich erwarten Spitzenwerte von 42 Grad Celsius.
- Heiße Tage im DACH-Raum: In Deutschland und den Nachbarländern klettert das Thermometer über 33 Grad.
- Angenehmes Wetter in Griechenland: Starke Nordwinde in der Ägäis sorgen für normale Sommertemperaturen.
Hitzewelle bedroht West- und Mitteleuropa
Die Wetterkarte Europas zeigt in dieser Woche einen extremen Kontrast. Das von den griechischen Meteorologen analysierte Wettersystem bringt eine drückende Hitze über den westlichen Kontinent, die voraussichtlich die gesamte Woche anhalten wird. Neben den Spitzenwerten am Mittelmeer in Südwesteuropa schwappt die heiße Luftmasse auch weiter nach Norden. Für Deutschland, Belgien, die Niederlande und Norditalien sagen die Modelle Temperaturen voraus, die örtlich die Marke von 33 Grad überschreiten. Experten warnen bereits davor, dass diese anhaltende Wetterlage bestehende Rekorde für die Dauer extremer Temperaturwerte brechen könnte.
Sommerliches Wohlfühlwetter in Griechenland
Im starken Gegensatz dazu präsentiert sich das Wetter in Griechenland. Der nationale Wetterdienst EMY prognostiziert für den Start in die neue Woche durchweg sonnige Abschnitte und Temperaturen, die exakt dem jahreszeitlichen Durchschnitt entsprechen. Ein wesentlicher Faktor für das Ausbleiben extremer Hitze ist der Meltemi. Dieser charakteristische Nordwind weht über das Ägäische Meer mit einer Stärke von 5 bis 7 Beaufort und fungiert als natürliche Klimaanlage für die Inselwelt und die östlichen Küstenregionen.
Die Höchstwerte auf dem griechischen Festland pendeln sich landesweit bei 33 bis 34 Grad ein. Lediglich in einigen isolierten Gebieten im Westen und Osten des Festlands kann das Thermometer punktuell 35 bis 36 Grad erreichen. Spürbar frischer bleibt es auf den Inseln der Ost-Ägäis und den Kykladen, wo angenehme 29 bis 31 Grad erwartet werden. Selbst im wärmeren Süden der Insel Kreta steigen die Werte nicht über 32 Grad Celsius.
Regionale Aussichten: Von Athen bis nach Nordgriechenland
In der Hauptstadtregion Attika dominiert strahlender Sonnenschein. Bei lebhaften Nordwinden, die an den östlichen Küsten Athens bis zu 7 Beaufort erreichen können, liegen die Höchsttemperaturen zwischen 31 und 33 Grad. Ein ähnliches Bild zeigt sich in Thessaloniki, wo es bei 20 bis 33 Grad überwiegend heiter bleibt, bevor gegen Abend vereinzelt Wolken aufziehen.
Trotz des hochsommerlichen Gesamteindrucks bleibt das Wetter im Norden und Westen des Landes nicht völlig stabil. Laut den Meteorologen der EMY bilden sich in den Mittags- und Nachmittagsstunden über den Bergregionen von Mazedonien, Epirus und West-Sterea lokale Wolkenfelder. Dort, und insbesondere in den Bergen des Epirus, muss mit isolierten Schauern und kurzen Sommergewittern gerechnet werden. Gegen Abend beruhigt sich die Lage in den meisten Gebieten wieder, lediglich in Zentralmakedonien können auch in der Nacht noch vereinzelte Regenschauer niedergehen.