Zakynthos – Ein Seebeben der Stärke 4,2 auf der Richterskala hat sich am frühen Morgen um 06:30 Uhr im Ionischen Meer ereignet. Wie das Geodynamische Institut des Nationalen Observatoriums von Athen mitteilte, lag das Epizentrum der Erschütterung im Seegebiet rund 59 Kilometer westlich der kleinen Inselgruppe Strofades und etwa 310 Kilometer westsüdwestlich der Hauptstadt Athen.
Die seismische Aktivität war auf der nahegelegenen und stark besiedelten Insel Zakynthos deutlich spürbar. Nach Angaben der lokalen Behörden wurden durch das Naturereignis jedoch weder verletzte Personen noch materielle Schäden an Gebäuden oder der Infrastruktur gemeldet. Der Alltag in der Region verläuft ohne Einschränkungen weiter.
Das Seegebiet im Westen Griechenlands zählt zu den seismisch aktivsten Zonen Europas. In dieser Region trifft die afrikanische auf die eurasische tektonische Platte, was in regelmäßigen Abständen zu Erdbeben führt. Beben in dieser Größenordnung gelten als gewöhnliches geologisches Phänomen und stellen aufgrund der strengen, an die Bedingungen angepassten Bauvorschriften auf den griechischen Inseln in der Regel keine Gefahr für Anwohner und Reisende dar.