Syros – Nach einer Bombendrohung gegen das Kreuzfahrtschiff „Crown Iris“ ist der Sicherheitsalarm im Hafen der griechischen Insel Syros aufgehoben worden. Spezialkräfte untersuchten den unter Wasser liegenden Teil des Schiffsrumpfs, fanden aber keinen Sprengsatz. Anschließend gingen die Passagiere wieder an Bord, und das Schiff setzte seine geplante Reise fort.
Das griechische Schifffahrtsministerium teilte mit, dass eine Einheit für Unterwassereinsätze die Kontrolle durchgeführt habe. Die Untersuchung verlief ohne Fund eines Sprengkörpers. Nach Abschluss der Überprüfung wurde die erneute Einschiffung der Passagiere ermöglicht.
Drohung soll per Seefunk eingegangen sein
Anderen Informationen zufolge war die Bombendrohung direkt an das Kreuzfahrtschiff übermittelt worden, und zwar über das maritime UKW-Funksystem VHF. Der Kapitän soll daraufhin umgehend die Hafenbehörde von Syros verständigt haben. Diese Angaben zur Übermittlung der Drohung sind von der offiziellen Mitteilung über das Kontrollergebnis zu unterscheiden.
Das Schiff stand vor der Abfahrt nach Haifa in Israel. Aus Sicherheitsgründen wurde vorsorglich entschieden, die Menschen an Bord von dem Kreuzfahrtschiff zu bringen, während die Überprüfung vorbereitet und durchgeführt wurde.
Auf der „Crown Iris“ befanden sich insgesamt 1.537 Menschen: 940 Passagiere und 597 Besatzungsmitglieder. Nach dem negativen Ergebnis der Kontrolle konnten die Passagiere zurückkehren. Das Schiff lief anschließend aus dem Hafen aus und nahm seine planmäßige Route wieder auf.
Mit Informationen von: Griechisches Schifffahrtsministerium.