Griechenland – Griechenland verzeichnet zu Beginn der diesjährigen Sommersaison eine starke Dynamik bei der Nachfrage nach Kurzzeitvermietungen. Trotz eines verhaltenen Monats April zeigen aktuelle Daten der spezialisierten Analysefirma AirDNA einen deutlichen Aufwärtstrend für die kommenden Monate. Der Trend steht fest.
Die Buchungszahlen für Unterkünfte des Typs Airbnb übertreffen bereits jetzt das Niveau des Vorjahres erheblich. Reisende müssen sich auf höhere Übernachtungskosten in den Urlaubsregionen einstellen. Die Nachfrage zieht an.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Starkes Plus: Die Nachfrage nach Ferienunterkünften in Griechenland steigt im Vergleich zum Vorjahr um 9,3 Prozent.
- Saisonverlängerung: Besonders die Monate Juli, August und September verzeichnen zweistellige Zuwachsraten bei den Übernachtungen.
- Preis-Premium: Mit einem saisonalen Preisaufschlag von 55 Prozent liegt das Land an der Spitze im europäischen Vergleich.
- Sommer-Durchschnitt: Eine Übernachtung in den Sommermonaten kostet im Schnitt 174 Euro.
Zweistelliges Wachstum in den Hauptmonaten von Juli bis September
In den griechischen Destinationen zeichnet sich eine hohe Auslastung für die Hauptsaison ab. Nach den aktuellen Erhebungen von AirDNA belaufen sich die bestehenden Vorabwischungen für die Sommersaison bereits auf insgesamt 3,9 Millionen Übernachtungen. Das entspricht einem Zuwachs von 9,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damit übertrifft die Entwicklung in Griechenland den europäischen Durchschnitt, der bei einem Plus von 8,2 Prozent liegt. Die Buchungslage bleibt stabil.
Die monatliche Verteilung der Buchungsdaten verdeutlicht zudem eine spürbare Verlängerung der klassischen Urlaubssaison auf dem griechischen Markt. Den größten Impuls verzeichnet der Monat Juli mit einem Zuwachs von 13,5 Prozent, dicht gefolgt vom August mit einer Steigerung um 11,4 Prozent. Auch für den September hält die Dynamik mit einem Plus von 12,4 Prozent unvermindert an. Dies unterstreicht die wachsende Relevanz des Spätsommers für den gesamten Sektor.
Höchster saisonaler Preisaufschlag im europäischen Vergleich
Neben den reinen Buchungszahlen verzeichnet das Land das höchste saisonale Preis-Premium im europäischen Vergleich. Der durchschnittliche Preis für eine Übernachtung in der dreimonatigen Hauptsaison von Juni bis August beläuft sich auf 174 Euro. Im Gegensatz dazu liegt ο Mittelwert für die restlichen neun Monate des Jahres bei lediglich 113 Euro. Daraus ergibt sich eine enorme Preisspanne von 55 Prozent zwischen der Sommerperiode und dem restlichen Jahr.
Im europäischen Wettbewerb folgen andere beliebte Mittelmeerländer mit deutlichem Abstand hinter der griechischen Preisentwicklung. Kroatien belegt den zweiten Platz mit einem sommerlichen Aufschlag von 37,6 Prozent und einem durchschnittlichen Übernachtungspreis von 154 Euro im Sommer. Dahinter rangiert Portugal, wo die Differenz zwischen der Hauptsaison und den restlichen Monaten 36,5 Prozent beträgt, bei einem sommerlichen Durchschnittspreis von 160 Euro pro Nacht. Die Kosten variieren stark.