München – Der deutsche Mathematiker und Wirtschaftsanalyst Joachim Klement sorgte vor der Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika mit einer gewagten Prognose für Aufsehen, als er den ersten WM-Titel für die Niederlande errechnete. Mit dem Ausscheiden der niederländischen Nationalmannschaft in der Runde der letzten 32 ist sein statistisches Modell, das in den vergangenen Jahren eine makellose Erfolgsquote aufwies, nun vorzeitig gescheitert.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Joachim Klement prognostizierte die Niederlande als Sieger der WM 2026.
- Das Modell scheiterte am Dienstag durch das Aus gegen Marokko.
- Zuvor sagte Klement die WM-Sieger 2014, 2018 und 2022 korrekt voraus.
Niederländisches Aus beendet Erfolgs-Serie
Nach zahlreichen Auftritten in US-amerikanischen Fernsehsendern und Sportformaten hatte der Stratege seine Berechnungen der Öffentlichkeit präsentiert. Er war sich sicher, dass die niederländische Auswahl in Nordamerika triumphieren würde. Doch das Ausscheiden gegen Marokko in den frühen Morgenstunden des Dienstags besiegelte das Ende seiner Prognose. Das Spiel wurde im Elfmeterschießen zugunsten der Nordafrikaner entschieden.
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Bis zu diesem Turnier verzeichnete Klement eine Trefferquote von 100 Prozent. Sein angewandtes Modell hatte die letzten drei Weltmeister – Deutschland, Frankreich und Argentinien – exakt vorhergesagt. Diese historische Serie riss nun mit dem unerwarteten Ausscheiden seines aktuellen Favoriten.
Fehlkalkulationen in der K.-o.-Phase
Das statistische Modell des deutschen Analysten bezog sich nicht nur auf den endgültigen Turniersieger, sondern skizzierte auch den detaillierten Weg durch die K.-o.-Runden. Dabei sagte Klement unter anderem voraus, dass Japan in der Runde der letzten 32 den Rekordweltmeister Brasilien ausschalten würde.
Für die Runde der letzten Acht prognostizierte der Analyst zudem ein Aufeinandertreffen zwischen Argentinien und Portugal, was ein direktes Duell zwischen Lionel Messi und Cristiano Ronaldo bedeutet hätte. Auch diese Vorhersage ist durch die aktuellen Turnierentwicklungen hinfällig. Von den vier berechneten Viertelfinal-Paarungen bleibt derzeit lediglich das theoretische Duell zwischen Spanien und Belgien als einzig mögliches Szenario bestehen.
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