Athen – In der griechischen Hauptstadt ist ein vierstöckiges Wohngebäude eingestürzt. Die griechische Feuerwehr ist derzeit mit einem Großaufgebot im Stadtteil Petralona im Einsatz, da ersten Informationen zufolge vier Personen unter den Trümmern eingeschlossen sein könnten. Das Unglück ereignete sich offenbar in direktem Zusammenhang mit Baumaßnahmen an einem angrenzenden Bauwerk.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Der Einsturz ereignete sich in der Alkminis-Straße 22 in Athen.
- Ersten Angaben zufolge gibt es vier verschüttete Personen in dem Gebäude.
- Als mutmaßliche Ursache gelten Bauarbeiten an einem benachbarten Grundstück.
Umfangreiche Rettungsmaßnahmen eingeleitet
Bei dem betroffenen Objekt handelt es sich laut offiziellen Angaben um ein bewohntes Gebäude mit insgesamt sieben Wohnungen. Nach dem Kollaps alarmierte die Leitstelle umgehend starke Kräfte der Feuerwehr sowie die Spezialrettungseinheit EMAK. Um mögliche Überlebende in den Trümmern zu lokalisieren, wurden zwei speziell ausgebildete Such- und Rettungshunde an die Unglücksstelle gebracht.
Das Einsatzgebiet wurde weiträumig abgesperrt. Neben der Feuerwehr befinden sich auch die griechische Polizei (ELAS) und der Rettungsdienst EKAB im Großeinsatz. Um weitere Gefahren durch beschädigte Leitungen auszuschließen, sind zudem Techniker des Gasversorgers DEFA und des Stromnetzbetreibers DEDDIE vor Ort, um die Netzversorgung in dem betroffenen Straßenabschnitt zu kappen und abzusichern.
Offizielle Stellungnahme der Behörden
Die Einsatzleitung bestätigte den Ernst der Lage in einer ersten Mitteilung. Demnach laufe der Einsatz der Rettungskräfte nach dem Einsturz des vierstöckigen Gebäudes auf Hochtouren. Wie die Feuerwehr offiziell mitteilte, seien die Such- und Rettungsaktionen in vollem Gange. Die Behörden bestätigten zudem die ersten Erkenntnisse, dass der Kollaps während der Ausführung von Bauarbeiten an einem benachbarten Gebäude stattfand. Ob und inwiefern diese Arbeiten fachgerecht ausgeführt wurden, ist nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Bislang gibt es noch keine gesicherten Informationen über den genauen Zustand der vermissten Personen. Die Rettungsteams arbeiten sich aktuell durch die Schuttberge, um einen Zugang zu den möglicherweise verschütteten Bewohnern zu schaffen. Die Einsatzkräfte konzentrieren sich primär auf die Ortung von Hohlräumen, in denen sich die Betroffenen befinden könnten.