Athen – Ein markanter Wetterumsturz hat Griechenland erfasst: Am Freitagnachmittag (24. Juli) zog eine schwere Gewitterfront über die Region Attika und das Zentrum von Athen hinweg. Die Zivilschutzbehörden riefen für elf Regionen des Landes die Alarmstufe Rot aus, da Starkregen, Hagel und Sturmböen das sommerliche Wetter abrupt beendeten.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Höchste Warnstufe: Der griechische Zivilschutz rief für elf Regionen, darunter Attika und Zentralmakedonien, die rote Alarmstufe aus.
- Schwere Unwetterschäden: Neben Überschwemmungen in Fthiotida wurden abgedeckte Dächer in Makrakomi und Schäden durch eine Windhose auf Chalkidiki gemeldet.
- Abrupter Wetterumsturz: Nach einer kurzen Hitzewelle sorgen Gewitter, Blitzeinschläge und Hagel für herbstliche Verhältnisse.
Heftiges Unwetter zieht über Athen und weitere Regionen
Die Unwetterfront erreichte die griechische Hauptstadt gegen 19:00 Uhr mit hoher Intensität. Erste Blitzeinschläge kündigten das Gewitter an, das rasch von sintflutartigen Regenfällen und starken Windböen begleitet wurde. Das Wettergeschehen im Zentrum von Athen erinnerte innerhalb kurzer Zeit eher an herbstliche Bedingungen als an ein hochsommerliches Szenario.
Das Unwetter zog nicht nur über die Hauptstadt hinweg, sondern verursachte in verschiedenen Landesteilen erhebliche Schäden. Wie örtliche Medien und Behörden berichten, kam es in der Region Fthiotida zu lokalen Überschwemmungen. In Makrakomi rissen schwere Sturmböen das Dach eines Gebäudes ab. Zudem verursachte eine Windhose im Gebiet von Chalkidiki Sachschäden an Infrastruktur und Eigentum.
Zivilschutz ruft Alarmstufe Rot für elf Gebiete aus
Angesichts der drohenden Gefahren versetzte das Generalsekretariat für Zivilschutz elf Regionen Griechenlands in erhöhte Bereitschaft (Code Red). Die meteorologischen Daten weisen auf eine anhaltend hohe Gewitteraktivität hin, die von intensivem Niederschlag, Hagelschlag und einer extremen Blitzdichte geprägt ist.
Zu den betroffenen Regionen mit höchster Alarmstufe gehören:
- Region Attika
- Zentralmakedonien mit den Bezirken Thessaloniki, Pieria, Imathia und Chalkidiki
- Thessalien mit den Bezirken Larissa und Magnesia (einschließlich der Sporaden)
- Region Mittelgriechenland
- Ostmakedonien und Thrakien mit den Inseln Thassos und Samothraki (Bezirk Evros)
- Nordägäis mit der Insel Lemnos
Die Behörden mahnen die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten zur Vorsicht und empfehlen, unnötige Wege während der Durchzugsphase der Gewitterzellen zu vermeiden.