Athen – Ein Passagierflugzeug der Lufthansa auf dem Weg nach München musste am Montag kurz nach dem Start außerplanmäßig zum griechischen Hauptstadtflughafen zurückkehren. Wegen einer Triebwerkswarnung und ungewöhnlicher Geruchsentwicklung wurde die Maschine umgehend über Notrutschen evakuiert, wobei zwei Personen leichte Verletzungen erlitten.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Flug 1753 startete am Montag von Athen nach München und kehrte umgehend zurück.
- Das Modell Airbus A321 meldete eine Triebwerkswarnung an die Piloten.
- An Bord befanden sich 177 Passagiere und eine siebenköpfige Besatzung.
- Zwei Fluggäste wurden bei der Evakuierung über Notrutschen leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.
Warnmeldung im Cockpit zwingt Piloten zur Umkehr
Wenige Minuten nach dem planmäßigen Abflug der Maschine vom Typ Airbus A321 registrierten die Bordinstrumente eine technische Unregelmäßigkeit. Die Piloten erhielten nach Angaben der Fluggesellschaft eine Warnmeldung bezüglich eines Triebwerks. Gemäß den internationalen Luftfahrtrichtlinien deklarierte die Cockpitbesatzung umgehend eine Luftnotlage. Dieser Schritt ist ein Standardverfahren in der zivilen Luftfahrt, um vom Flugverkehrskontrollzentrum uneingeschränkte Priorität für eine sofortige Rückkehr und eine sichere Landung am Abflughafen zu erhalten.
Die Maschine setzte kurz darauf sicher und ohne weitere Zwischenfälle auf der Landebahn auf. Anschließend konnte das Flugzeug eigenständig und ohne externe Schlepphilfe auf eine ausgewiesene Parkposition manövrieren. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich insgesamt 177 Passagiere sowie sieben Besatzungsmitglieder an Bord des Fluges mit der Nummer 1753.
Geruchsentwicklung führt zu sofortiger Evakuierung
Unmittelbar nach Erreichen der Parkposition stellte die Kabinenbesatzung einen intensiv wahrnehmbaren Geruch im hinteren Bereich des Flugzeugs fest. Aufgrund dieser neuen Entwicklung entschied sich das verantwortliche Personal für eine sofortige und vollständige Evakuierung der Kabine aus präventiven Gründen. Die Räumung erfolgte protokollgemäß über die ausgebrachten Notrutschen des Airbus. Während dieses schnellen Ausstiegsprozesses zogen sich zwei Passagiere leichte Verletzungen zu.
Rettungskräfte am Boden leisteten umgehend Erste Hilfe und veranlassten den raschen Transport der beiden betroffenen Personen in ein nahegelegenes Krankenhaus zur weiteren medizinischen Versorgung. Die zuständigen technischen Experten unterziehen das betroffene Flugzeug nun einer umfassenden Untersuchung, um die genaue Ursache für das technische Problem zu ermitteln. Ein Sprecher der Lufthansa betonte in einer offiziellen Stellungnahme: „Die Sicherheit der Passagiere und der Besatzung ist jederzeit unsere oberste Priorität“, und bat die Reisenden um Entschuldigung für die entstandene Flugunterbrechung.
Video | Notfall auf Flug Athen-München: Starker Geruch zwingt zur Evakuierung