Karpathos – Ein Erdbeben der Stärke 5,2 auf der Richterskala hat am Donnerstagnachmittag die südostägäische Insel Karpathos erschüttert. Trotz der deutlich spürbaren Erschütterung, die auch umliegende Inseln des Dodekanes erfasste, verzeichnen die lokalen Behörden und Rettungskräfte bislang keine strukturellen Schäden an der Infrastruktur oder Verletzte unter der Bevölkerung.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Das Beben erreichte am Donnerstag um 14:06 Uhr Ortszeit eine Stärke von 5,2 auf der Richterskala.
- Das Epizentrum lag vier Kilometer nordwestlich der Insel Karpathos in einer Herdtiefe von zehn Kilometern.
- Sowohl auf Karpathos als auch auf der Nachbarinsel Kasos wurden bislang keine Schäden oder Verletzten gemeldet.
Erschütterungen im gesamten Dodekanes spürbar
Das seismische Ereignis ereignete sich um exakt 14:06 Uhr Ortszeit. Wie aus den entsprechenden Messdaten hervorgeht, befand sich das Epizentrum lediglich vier Kilometer nordwestlich der Küste von Karpathos. Mit einer relativ geringen Herdtiefe von zehn Kilometern war der Erdstoß nicht nur auf Karpathos selbst, sondern auch auf mehreren benachbarten Inseln der Dodekanes-Gruppe deutlich zu spüren. Lokale Medien berichteten von verständlicher Besorgnis unter den einheimischen Bewohnern sowie den anwesenden Urlaubern während der unerwarteten Erschütterung.
Behörden geben erste Entwarnung
Unmittelbar nach dem Beben aktivierten die lokalen Verwaltungseinheiten ihre Notfallprotokolle zur Schadensermittlung. Gegenüber der staatlichen griechischen Nachrichtenagentur ANA-MPA erklärte Giannis Nikolaou, der stellvertretende Bürgermeister für Zivilschutz der Nachbarinsel Kasos, die Erschütterung sei dort zwar intensiv wahrgenommen worden, es lägen jedoch keinerlei Berichte über Schäden vor.
Auch der Bürgermeister von Karpathos, Michalis Felouzis, bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur diese positive Zwischenbilanz. Wie er ausführte, seien umgehend Einheiten der griechischen Feuerwehr sowie kommunale Mitarbeiter ausgerückt, um verschiedene Standorte auf der Insel präventiv auf mögliche strukturelle Beeinträchtigungen zu untersuchen.
Die zuständigen Einsatzkräfte bleiben vorerst in erhöhter Bereitschaft, während die seismische Aktivität in der Ägäis-Region kontinuierlich weiter überwacht wird. Die aktuelle Lage auf den betroffenen Inseln wird von offizieller Seite als beruhigend eingestuft, da die Infrastruktur und die Wohngebäude dem Erdstoß standgehalten haben.