Kefalonia – Am bekannten Myrtos-Strand auf der griechischen Insel Kefalonia hat sich ein massiver Erdrutsch ereignet. Teile des Steilhangs brachen ab und stürzten als Gesteins- und Erdmassen direkt auf die Küstenlinie, während sich in unmittelbarer Nähe zahlreiche Badegäste aufhielten.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Große Felsbrocken und Erdmassen lösen sich vom Steilhang und stürzen auf den Strand.
- Badegäste bleiben unverletzt und reagieren weitgehend ruhig auf die dichte Staubwolke.
- Behörden weisen vor Ort mit speziellen Schildern ausdrücklich auf die Erdrutschgefahr hin.
Staubwolke über der Bucht
Aufnahmen des Vorfalls, die auf der Plattform TikTok veröffentlicht wurden, dokumentieren das Ausmaß des Felssturzes. Darin ist deutlich zu erkennen, wie sich große Gesteinsbrocken und beträchtliche Erdmassen von der steilen Felswand lösen und auf den Strand stürzen. Dabei bildete sich augenblicklich eine dichte Staubwolke. Obwohl sich das Ereignis zu einer Zeit abspielte, als die Küste stark frequentiert war, löste es unter den anwesenden Urlaubern keine sichtbare Panik oder größere Unruhe aus.
Bekannte Gefahrenzone
Wie weitere in den sozialen Medien geteilte Videos belegen, sind Erdrutsche an diesem Küstenabschnitt ein wiederkehrendes Phänomen. Bereits Aufnahmen aus den vergangenen Tagen zeigten, wie immer wieder Gesteinsbrocken in den Sand und das Wasser fielen, teils nur unweit von Schwimmern entfernt. An dem betroffenen Strandabschnitt existiert eine spezielle Beschilderung. Diese warnt die Besucher ausdrücklich vor der erhöhten Gefahr durch mögliche Felsabgänge an den steilen Klippen.