Thessaloniki – Ein 55-jähriger Mann ist im Stadtteil Kalamaria von Beamten der Direktion für Soforteinsätze (Amesi Drasi) festgenommen worden, nachdem er neun junge Katzen auf einem leeren Grundstück ausgesetzt hatte. Die zuständigen Behörden verhängten ein massives Bußgeld in Höhe von insgesamt 270.300 Euro gegen den Tatverdächtigen.
Die griechische Polizei (ELAS) griff nach dem dokumentierten Vorfall am gestrigen Abend hart durch. Für jede der neun ausgesetzten Katzen wurde gemäß den Vorschriften zur Tierquälerei eine Geldstrafe von 30.000 Euro festgesetzt, was sich auf insgesamt 270.000 Euro summiert. Zusätzlich wurde ein weiteres Bußgeld in Höhe von 300 Euro fällig, da die Tiere nicht mit der gesetzlich zwingend vorgeschriebenen elektronischen Kennzeichnung (Mikrochip) versehen waren.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen in Griechenland bezüglich des Tierschutzes sehen bei der vorsätzlichen Aussetzung von Haustieren drakonische Verwaltungsstrafen vor. Das Aussetzen gilt gesetzlich als schwere Form der Tierquälerei. Die Ermittlungsbehörden verfolgen derartige Vergehen konsequent, um eine abschreckende Wirkung zu erzielen und den Schutz von Tieren im urbanen Raum zu gewährleisten. Nach der Festnahme durch die Polizeikräfte wurde der Vorgang detailliert in den Akten dokumentiert, um die rechtssichere Durchsetzung der festgesetzten Rekordsumme in der nordgriechischen Metropole sicherzustellen.