Griechenland – Ein Autofahrer soll in Gastouni am 18. Juni einen kleinen, älteren Straßenhund mit seinem Fahrzeug überrollt haben. Wie das zuständige Polizeirevier Pineios bestätigte, seien die Ermittlungen zur Identifizierung des mutmaßlichen Fahrers bereits eingeleitet worden, nachdem der Vorfall von einer Überwachungskamera im Bereich des Bahnhofs aufgezeichnet worden sei.
ACHTUNG: SEHR VERSTÖRENDES VIDEO – Trotz vorhandener Videoaufnahmen ist das Kennzeichen des Fahrzeugs nicht klar zu erkennen. Die Identifizierung des Fahrers gestaltet sich daher äußerst schwierig.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Der Vorfall wurde auf Video festgehalten, das Nummernschild des Wagens ist jedoch schwer erkennbar.
- Die Tierschutzabteilung der griechischen Polizei hat eine offizielle Untersuchung angeordnet.
- Bei Verurteilungen nach dem Tierschutzgesetz drohen Haftstrafen von bis zu 10 Jahren und hohe Geldstrafen.
Der Tathergang laut Videoaufnahmen
Auf den vorliegenden Videoaufnahmen sei nach ersten polizeilichen Erkenntnissen zu sehen, wie sich ein graues Fahrzeug dem Tier genähert habe. Das Auto habe daraufhin seine Geschwindigkeit verringert und sei direkt vor dem Hund zum Stillstand gekommen. Nach wenigen Sekunden sei das Fahrzeug wieder angefahren und habe das Tier überrollt, bevor es sich vom Tatort entfernt habe.
Zeugenaufrufe und polizeiliche Ermittlungen
Das zuständige Polizeirevier sowie die spezialisierte Tierschutzabteilung der griechischen Polizei haben die Fahndung aufgenommen. Da das amtliche Kennzeichen des Fahrzeugs auf dem Videomaterial nicht eindeutig identifizierbar sei, gestalte sich die Suche nach dem mutmaßlichen Täter erschwert. Anwohner der Region seien über soziale Netzwerke aufgerufen worden, sachdienliche Hinweise zu dem Fahrzeug oder dem Fahrer an die Behörden weiterzuleiten. Der Hund habe laut Zeugenaussagen der Nachbarschaft seit über 20 Jahren in der Gegend gelebt und sei von den Anwohnern regelmäßig versorgt worden.
Strafrechtliche Konsequenzen in Griechenland
Die Tötung von Begleittieren wird nach dem geltenden griechischen Gesetz 4830/2021 als Verbrechen eingestuft. Einem Täter drohen bei einer gerichtlichen Verurteilung Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren. Zusätzlich sehe der gesetzliche Rahmen zwingend finanzielle Sanktionen in Höhe von 30.000 bis 50.000 Euro vor. Die Behörden untersuchen derzeit die genauen Umstände des Vorfalls, während die Auswertung der Beweismittel andauert.
Warnung: Das Video zeigt sehr verstörende und schockierende Szenen