Griechenland – Die aktuelle Hitzewelle in Griechenland hat am Mittwoch ihren bisherigen Jahreshöchstwert erreicht. Im mittelgriechischen Dorf Lefkochori in Fthiotida stieg das Thermometer auf extrem hohe 43,5 Grad Celsius, wie das National Observatorium Athen über sein meteorologisches Messnetzwerk meteo.gr mitteilte.
Die intensivsten Hitzebedingungen konzentrierten sich vor allem auf die zentralen und südlichen Landesteile sowie auf die Insel Kreta. An zahlreichen Messstationen wurden örtlich Temperaturen von über 43 Grad gemessen. Für die kommenden Tage kündigen Meteorologen jedoch bereits einen drastischen Wetterumschwung an.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Spitzenwert von 43,5 Grad Celsius im Dorf Lefkochori in der Region Fthiotida registriert.
- An 28 Wetterstationen stiegen die Temperaturen über 40 Grad, an 138 Stationen über 37 Grad.
- Meteorologen prognostizieren ab Donnerstag einen Temperatursturz um bis zu 10 Grad sowie Unwetter am Freitag.
Temperaturextreme im Süden und auf Kreta
Nach Auswertung der automatischen Messstationen des Nationalen Observatoriums Athen (meteo.gr) bewegten sich die Temperaturen am Mittwoch auf dem höchsten Niveau des bisherigen Jahres. Während das Dorf Lefkochori den landesweiten Spitzenwert meldete, überschritten insgesamt 28 Stationen – was etwa fünf Prozent des gesamten Messnetzes entspricht – die Marke von 40 Grad Celsius. An 138 Stationen (rund 23 Prozent des Netzes) wurden Werte von mehr als 37 Grad Celsius gemessen.
Besonders betroffen von der extremen Hitze waren neben Mittelgriechenland die südlichen Regionen des Festlandes sowie die Insel Kreta, wo die hohen Temperaturen Mensch und Infrastruktur stark belasteten.
Drastischer Wetterumschwung ab Donnerstag erwartet
Die extrem hohe thermische Belastung bleibt jedoch nicht von langer Dauer. Nach Einschätzung von Experten steht Griechenland vor einer markanten Abkühlung. Der Meteorologe Giorgos Tsatrafyllias erklärte, dass die Hitzewelle ab Donnerstag spürbar nachlassen werde. Erwartet wird ein Absinken der Höchstwerte um bis zu 10 Grad Celsius, begleitet von einem deutlichen Auffrischen der Nordwinde.
Für Freitag kündigen die Wettermodelle eine weitere Intensivierung des Wetterumschwungs an. In weiten Teilen des Landes ist mit teils kräftigen Regenfällen und Gewittern zu rechnen. Zudem werden starke Winde mit Windstärken von 7 bis 8 Beaufort erwartet. Erst im Laufe des Wochenendes soll sich das Wetter wieder stabilisieren, wobei die Temperaturen vorerst auf einem für die Jahreszeit vergleichsweise kühlen Niveau verbleiben dürften.