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Eine moderne Büroumgebung der Steuerbehörde mit digitalen Bildschirmen zur Datenanalyse
Wirtschaft

Griechenland: Griechische Steuerbehörde deckt 50-Millionen-Betrug durch Ein-Euro-GmbHs auf

Antonia Feldberg, Autorin bei GRland Deutschland
04.05.2026 18:22
Antonia Feldberg
GriechenlandBeruf & Investitionen
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Beispielbild (KI) | GRland
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Griechenland – Die Griechische Steuerbehörde (AADE) hat durch den Einsatz neuer digitaler Kontrollmechanismen weitreichende Netzwerke zur Steuerhinterziehung aufgedeckt. Im Zentrum der Ermittlungen stehen sogenannte Ein-Euro-Gesellschaften, die über ein komplexes System fiktiver Rechnungen massive Beträge bei der Umsatzsteuer und der Einkommensteuer hinterzogen haben. Allein im Jahr 2025 wurden in lediglich 13 exemplarischen Fällen finanzielle Schäden in Höhe von mehr als 50 Millionen Euro durch nicht abgeführte Steuern registriert. Dies entspricht einem durchschnittlichen Betrag von rund 4 Millionen Euro pro involviertem Unternehmen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die Griechische Steuerbehörde (AADE) identifizierte massive Steuerhinterziehung durch sogenannte Ein-Euro-Gesellschaften (IKE).
  • Durch digitale Kontrollsysteme wie das elektronische Buchhaltungssystem myDATA und POS-Terminals werden fiktive Rechnungen aufgedeckt.
  • Allein 13 im Jahr 2025 untersuchte Scheinfirmen hinterzogen über 50 Millionen Euro an Steuern.
  • Die Netzwerke operierten branchenübergreifend, unter anderem im Technologie-, Bau- und Recyclingsektor.
  • Ermittler schätzen den jährlichen Schaden durch derartige Netzwerke in Griechenland auf bis zu 1,5 Milliarden Euro.

Digitalisierung entlarvt Netzwerke für Steuerbetrug

Die flächendeckende Einführung digitaler Instrumente hat die Prüfungsmöglichkeiten der Griechischen Steuerbehörde (AADE) grundlegend verändert. Das elektronische Buchhaltungssystem myDATA, die obligatorische Nutzung von POS-Terminals sowie die kontinuierliche digitale Übermittlung von Unternehmensdaten an die Behörden erschweren die klassischen Methoden der Steuervermeidung. Historisch basierte die Steuerhinterziehung in diesen Bereichen stark auf papiergebundenen Dokumenten, die bei konventionellen Prüfungen oft unter dem Radar blieben.

Da mittlerweile sämtliche Belege elektronisch erfasst und in Echtzeit kontrolliert werden, können die Prüfer ihre Ressourcen zielgerichteter einsetzen. Künstliche Intelligenz und Algorithmen filtern Auffälligkeiten in den Datenbanken heraus. Durch diese technologische Aufrüstung wurden nun Einpersonen-Kapitalgesellschaften und Netzwerke identifiziert, die über Jahre hinweg unentdeckt fiktive Rechnungen ausstellten und verarbeiteten.

Das System der griechischen Ein-Euro-Gesellschaften

Das Vehikel für diese Art der Wirtschaftskriminalität bildet häufig die sogenannte Privatkapitalgesellschaft (IKE), die in Griechenland bereits mit einem Stammkapital von lediglich einem Euro und von nur einer einzigen Person gegründet werden kann. Die identifizierten Betrugsnetzwerke nutzten diese Gesellschaftsform, um Scheinfirmen aufzubauen. Diese Unternehmen deklarierten enorme Umsätze, die selbst etablierte Großkonzerne übertrafen.

Der Zweck dieser Scheingeschäfte bestand darin, die Umsatz- und Einkommensteuerlast anderer realer Unternehmen, die demselben Netzwerk angehörten, durch fiktive Ausgaben künstlich zu reduzieren und letztlich verschwinden zu lassen. Die Scheinfirmen verkauften gewissermaßen das Know-how zur Steuerhinterziehung. Die Bearbeitungszeit für die Aufdeckung solcher Strukturen nahm in der Vergangenheit oft Jahre in Anspruch, wird nun aber durch die digitale Datenabgleichung erheblich verkürzt.

Millionenbetrug im Technologie- und Bausektor

Ein prominenter Fall betrifft eine Einpersonen-IKE in Piräus, die offiziell im Handel mit Computern und Peripheriegeräten tätig war. Die Ermittlungen ergaben, dass dieses Unternehmen in nur einem Jahr, im Jahr 2019, 174 fiktive Rechnungen ausstellte und 749 fiktive Belege erhielt. Der Nettowert dieser Transaktionen belief sich auf 44.321.300 Euro, zuzüglich einer Umsatzsteuer von 10.362.100 Euro. Mit weniger als 1.000 Scheinbuchungen gelang es den Tätern, Steuern in zweistelliger Millionenhöhe zu hinterziehen, die als illegaler Gewinn innerhalb des Netzwerks aufgeteilt wurden.

Ähnliche Strukturen wurden im Handel mit Mobiltelefonen im Norden Athens aufgedeckt. Eine dortige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (EPE) wies in den Jahren 2019 und 2020 fiktive Rechnungen mit einem Nettowert von 41.675.600 Euro und einer Umsatzsteuer von 6.567.500 Euro auf. Eine weitere Einpersonen-IKE im selben Sektor und Gebiet verzeichnete fiktive Transaktionen über 13.623.900 Euro netto und 2.579.500 Euro Umsatzsteuer.

Auch die Baubranche steht im Fokus der Ermittler. Ein Unternehmen für vorgefertigte Gebäude im Zentrum Athens stellte 1.854 fiktive Rechnungen aus und verbuchte 263 Eingänge, was einem Nettowert von 26.942.300 Euro (Umsatzsteuer: 6.424.300 Euro) entsprach. Zwei weitere Baufirmen im Norden Athens generierten Scheinrechnungen im Wert von 16.536.400 Euro beziehungsweise 13.719.400 Euro, wodurch Umsatzsteuern in Höhe von 3.968.700 Euro und 3.292.300 Euro hinterzogen wurden. Ein Elektroinstallationsbetrieb im selben Sektor verbuchte in den Jahren 2022 und 2023 fiktive Posten von 10.464.800 Euro zuzüglich 2.511.500 Euro Umsatzsteuer.

Fiktive Rechnungen in der Recyclingbranche und beim Goldhandel

Die Aktivitäten der Briefkastenfirmen erstreckten sich über unterschiedlichste Wirtschaftsbereiche. In der Region Ilia auf der Peloponnes deklarierte ein Entsorgungsunternehmen für nicht gefährliche recycelbare Abfälle zwischen 2020 und 2022 fiktive Umsätze in Höhe von 17.587.280 Euro netto, was einer hinterzogenen Umsatzsteuer von 4.941.200 Euro gleichkam. In Xanthi wies eine Gebäudereinigungsfirma im Zeitraum von 2021 bis 2022 Transaktionen im Wert von 15.254.700 Euro und eine Umsatzsteuer von 3.661.100 Euro auf.

Der Goldhandel war ebenfalls betroffen. Eine Einpersonen-IKE im Zentrum Athens verbuchte 192 ausgehende und 119 eingehende Scheinrechnungen mit einem Nettowert von 12.721.400 Euro und einer dazugehörigen Umsatzsteuer von 3.053.100 Euro. In der nordgriechischen Region Pella wurden zwei Gesellschaften für administrative Dienstleistungen überführt. Diese verzeichneten fiktive Umsätze von 16.210.500 Euro sowie 14.679.900 Euro, mit einer entsprechenden Umsatzsteuerlast von 2.497.370 Euro und 2.115.420 Euro. Ein IT-Verwaltungsunternehmen im Süden Athens übermittelte fiktive Daten über das System myDATA in Höhe von 8.008.200 Euro (Umsatzsteuer: 2.280.600 Euro).

Ermittler warnen vor milliardenschweren Schäden durch Briefkastenfirmen

Vertreter der zuständigen Kontrollbehörden beschreiben die Situation in internen Analysen als ein gezielt ausgenutztes Firmenkonstrukt. Die Vorgehensweise sieht meist vor, dass Gesellschaften mit minimalem Eigenkapital gegründet werden und unmittelbar nach Abschluss ihrer fiktiven Transaktionen wieder vom Markt verschwinden. Schätzungen der Behörden zufolge verschwinden von tausend neu gegründeten Ein-Euro-Gesellschaften jährlich rund 800 wieder, wobei sie buchhalterische Spuren in Höhe von drei bis vier Milliarden Euro hinterlassen.

Beamte der Strafverfolgungsbehörden weisen darauf hin, dass die Kontrollmechanismen durch die Verknüpfung von Kassensystemen, der myDATA-Plattform und Algorithmen der Künstlichen Intelligenz mittlerweile hochgradig effektiv arbeiten. Gleichzeitig gehen die Experten davon aus, dass die nun veröffentlichten Fälle lediglich einen Bruchteil des tatsächlichen Ausmaßes darstellen. Nach konservativen Schätzungen beläuft sich der tatsächliche finanzielle Schaden, den diese kriminellen Organisationen jährlich verursachen, auf 1 bis 1,5 Milliarden Euro.

Steuerfahndung deckt weitere Fälle von Einkommensteuerhinterziehung auf

Neben den organisierten Netzwerken deckten die Kontrollen der Griechischen Steuerbehörde (AADE) im Jahr 2025 auch massive Fälle direkter Einkommensteuerhinterziehung durch Einzelunternehmer und Einzelpersonen auf. In Ioannina verschwieg eine Friseurin in den Jahren 2020 bis 2023 Einkünfte in Höhe von 472.200 Euro. Ein Gesellschafter im Westen Athens reichte unvollständige Steuererklärungen ein und verbarg Einnahmen von 3.229.100 Euro. Im Süden Athens konnte ein Versicherungsvertreter den Ursprung einer Vermögenssteigerung von 532.400 Euro nicht rechtfertigen.

Ein Großhandelsunternehmen für Bekleidung und Schuhe in Karditsa reichte keine Einkommensteuererklärung ein und übermittelte falsche Umsatzsteuerdaten, wodurch zu versteuernde Einnahmen von 13.130.400 Euro verborgen und 2.657.300 Euro an Umsatzsteuer nicht abgeführt wurden. Im gastronomischen Sektor fiel ein Souvlaki-Imbiss im Zentrum Athens auf, der 135.745 Quittungen nicht ausstellte. Dadurch wurden Einnahmen von 1.055.100 Euro sowie Umsatzsteuern in Höhe von 152.200 Euro hinterzogen. Zudem wurde eine gemeinnützige Gesellschaft zur Organisation von wissenschaftlichen und kulturellen Veranstaltungen in Athen identifiziert, die durch ungenaue Erklärungen Einnahmen von 4.784.000 Euro verschwieg und Umsatzsteuern von 1.595.100 Euro einbehielt.

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