GRland main navigation logo GRland white main navigation logo
  • Aktuelles
  • Regio
    • Athen
    • Thessaloniki
    • Deutschland
    • Griechenland
  • GRland+
    • Kontakt
    • Über uns
    • Werbung
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
Aktuelles
Werbung
Kontakt
GRland mobile navigation logo
  • Athen
  • Griechenland
  • Artikelübersicht
Έλληνας Δικηγόρος στο Μόναχο και τη Βαυαρία – Χρήστος Περπερίδης
Μεταφραστικό Γραφείο Alma Lingua
Welcome Rental Car – Ενοικιάσεις αυτοκινήτων (Θεσσαλονίκη, Αθήνα)
Forotexniki – Λογιστικό Γραφείο στη Νυρεμβέργη και τη Γερμανία
grland.com Λογότυπο του GRland σε λευκό φόντο
  • Aktuelles
  • Regio
    • Athen
    • Thessaloniki
    • Deutschland
    • Griechenland
  • GRland+
    • Kontakt
    • Über uns
    • Werbung
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
Ροή Άρθρων
Διαφήμιση
Επικοινωνία
Το επίσημο λογότυπο του GRland για χρήση σε social media
  • Athen
  • Griechenland
  • Artikelübersicht
Έλληνας Δικηγόρος στο Μόναχο και τη Βαυαρία – Χρήστος Περπερίδης
Μεταφραστικό Γραφείο Alma Lingua
Welcome Rental Car – Ενοικιάσεις αυτοκινήτων (Θεσσαλονίκη, Αθήνα)
Forotexniki – Λογιστικό Γραφείο στη Νυρεμβέργη και τη Γερμανία
grland.com Λογότυπο του GRland σε λευκό φόντο
  • Aktuelles
  • Regio
    • Athen
    • Thessaloniki
    • Deutschland
    • Griechenland
  • GRland+
    • Kontakt
    • Über uns
    • Werbung
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
Ροή Άρθρων
Διαφήμιση
Επικοινωνία
Το επίσημο λογότυπο του GRland για χρήση σε social media
  • Athen
  • Griechenland
  • Artikelübersicht
  • Athen
  • Griechenland
  • Artikelübersicht
Eine asiatische Tigermücke sitzt auf menschlicher Haut, Makroaufnahme verdeutlicht die Gefahr der Virusübertragung.
Aktuelles

Keine Impfung, keine Medikamente: West-Nil-Virus bedroht zunehmend Europa

Antonia Feldberg, Autorin bei GRland Deutschland
23.08.2026 19:29
Antonia Feldberg
Griechenland
Share
Symbolbild | GRland
SHARE

Athen – Das West-Nil-Virus entwickelt sich nach Einschätzung von Medizinern zu einer der bedeutendsten aufkommenden Virusinfektionen in Europa, für die es bislang weder spezifische Medikamente noch einen zugelassenen Impfstoff gibt. Wie aktuelle Daten des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) zeigen, zirkuliert der durch Mücken übertragene Erreger im Jahr 2026 bereits in neun europäischen Ländern, darunter Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich und die Balkanstaaten. Da die Krankheit bei bestimmten Bevölkerungsgruppen schwere neurologische Schäden verursachen kann, rücken die Identifizierung von Risikofaktoren und präventive Maßnahmen in den Fokus der Gesundheitsbehörden.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Das Virus zirkuliert 2026 in neun europäischen Staaten, darunter beliebte Reiseländer wie Italien, Spanien und Frankreich.
  • Bei weniger als einem Prozent der Infizierten greift das Virus das zentrale Nervensystem an, was zu schweren Komplikationen führt.
  • Personen über 65 Jahre sowie Menschen mit Vorerkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Nierenleiden tragen das höchste Risiko.

Zunehmende Ausbreitung und das klinische Bild

Theodora Psaltopoulou, Professorin für Epidemiologie und Präventivmedizin an der Medizinischen Fakultät der Nationalen und Kapodistrian-Universität Athen (EKPA), erklärte gegenüber der griechischen Nachrichtenagentur APE-MPE, dass der Erreger mittlerweile als eine wachsende und geografisch expandierende Bedrohung in Europa gelte. Dabei spielen Klimaveränderungen, die Ausbreitung von Mückenpopulationen sowie das städtische und ökologische Umfeld eine entscheidende Rolle. Die Mehrheit der Infektionen verläuft asymptomatisch. Ein kleiner Prozentsatz äußert sich als fieberhafte Erkrankung mit Kopf- und Muskelschmerzen. Laut der griechischen Gesundheitsorganisation EODY entwickelt sich jedoch bei weniger als einem Prozent der Infizierten eine neuroinvasive Erkrankung, die das zentrale Nervensystem angreift.

Eine 2025 in der Fachzeitschrift Annals of Neurology veröffentlichte Metaanalyse von 47 Studien liefert detaillierte Einblicke in die schwerste Form der Erkrankung. Bei diesen Patienten traten Fieber (88 Prozent), Übelkeit oder Erbrechen (58 Prozent) sowie ausgeprägte Müdigkeit (50 Prozent) auf. Zu den neurologischen Manifestationen zählten Kopfschmerzen (rund 50 Prozent), ein veränderter mentaler Status (39 Prozent) und fokale Muskelschwäche (32 Prozent). Die Belastung für das Gesundheitssystem ist enorm: 42 Prozent dieser schwer erkrankten Patienten mussten auf einer Intensivstation (ICU) behandelt werden.

Hochrisikogruppen und alarmierende Sterblichkeitsraten

Das Risiko eines schweren oder tödlichen Verlaufs ist stark an Alter und Vorerkrankungen geknüpft. Aktuelle Daten der EODY aus Griechenland verdeutlichen diesen Trend: Alle registrierten Todesfälle betrafen Personen über 65 Jahre, wobei das mittlere Alter der Verstorbenen bei 82 Jahren lag. Eine umfassende US-Studie, die im Journal JAMA (2025) publiziert wurde und Daten der Jahre 2013 bis 2024 auswertete, identifizierte weitere Risikofaktoren. Männliches Geschlecht, hämatologische Malignome, vorausgegangene Schlaganfälle sowie Immunsuppression oder Multiple Sklerose erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs signifikant.

Zudem haben chronische Begleiterkrankungen massive Auswirkungen auf die Prognose. Eine chronische Nierenerkrankung erhöht das Sterberisiko fast um das Sechsfache, Bluthochdruck um das Vierfache und Diabetes um mehr als das Zweifache. Die Mortalität variiert stark je nach Schweregrad. Während eine weitere Metaanalyse (International Journal of Infectious Diseases, 2026) die Gesamtsterblichkeit klinisch erkannter Fälle auf 6 Prozent beziffert, steigt diese Rate bei Intensivpatienten auf erschütternde 62 Prozent. Bei schwer immunsupprimierten Patienten liegt die Sterblichkeitsrate bei der schweren Verlaufsform zwischen 30 und 40 Prozent.

Fehlende Therapien und langfristige Folgen

Selbst nach überstandener akuter Erkrankung leiden viele Überlebende an massiven Spätfolgen. Ein erheblicher Anteil der hospitalisierten Patienten kämpft laut Studienberichten langfristig mit Erschöpfung (37 bis 75 Prozent), Gedächtnisproblemen (11 bis 57 Prozent), Konzentrationsschwierigkeiten sowie depressiven Symptomen. Die tatsächliche Krankheitslast reicht demnach weit über die anfängliche Akutphase hinaus.

Eine spezifische Heilung ist derzeit nicht in Sicht. Eine jüngste Übersichtsarbeit in der Publikation Reviews in Medical Virology (2026) bestätigt, dass es nach wie vor kein zugelassenes antivirales Medikament und keinen Impfstoff für den Menschen gibt. Die medizinische Versorgung beschränkt sich auf unterstützende Maßnahmen, wie die Behandlung von Atemversagen, epileptischen Anfällen oder Störungen des Flüssigkeits- und Elektrolythaushalts. Der Einsatz von Kortikosteroiden bietet keinen nachgewiesenen Überlebensvorteil. Professorin Psaltopoulou betont daher, dass die Prävention – durch systematische Mückenbekämpfung auf staatlicher Ebene und individuellen Insektenschutz – die einzige wirksame Strategie darstellt, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

GRland Google
WICHTIGE NACHRICHTEN NICHT VERPASSEN
Fügen Sie GRland.com zu Ihren bevorzugten Quellen hinzu und sehen Sie die wichtigsten Nachrichten und Entwicklungen aus Griechenland – schnell, aktuell und zuverlässig. Aktivieren
TAGGED:Gesundheit - VorsorgeUmwelt
Share This Article
Facebook Whatsapp Whatsapp Copy Link
Previous Article Eine lange Autoschlange steht im morgendlichen Berufsverkehr auf einer mehrspurigen Straße, im Hintergrund verschwommen städtische Gebäude. Studie aus Zypern zeigt: Flexible Schulzeiten reduzieren morgendlichen Stau
Next Article Eine alte, vergilbte griechische Zeitschrift liegt auf einem Holztisch, beleuchtet von weichem Tageslicht Griechische Zeitschrift sagte vor 60 Jahren E-Mails und Wearables voraus

Werbung

You Might also Like

Sonnenschirme an einem griechischen Strand bei flirrender Sommerhitze
Aktuelles

Hitzewelle hält an: Bis zu 40 Grad und 7 Beaufort bis Mittwoch

23.08.2026
Ein Helikopter über einem Sandstrand am Meer
Aktuelles

Griechische Insel: Deutsche Piloten landen Hubschrauber am Strand

23.08.2026
Touristen mit Reisegepäck spazieren bei sonnigem Wetter durch eine Straße in der historischen Altstadt von Athen, Griechenland.
Aktuelles

Rekordjahr 2025: Griechenland verzeichnet fast 750.000 Touristen aus Israel

23.08.2026
Einsatzkräfte der griechischen Feuerwehr stehen in Bereitschaft vor einer trockenen Waldlandschaft in Griechenland.
Aktuelles

Erhöhte Wachsamkeit im Sommer: Griechenland warnt vor Bränden in Urlaubsgebieten

23.08.2026
Λογότυπο του GRland σε λευκό φόντο
  • Ratgeber
  • Entdecken
  • Artikelübersicht
  • ΕΛΛΗΝΙΚΑ
  • Griechenland
  • Athen
  • Thessaloniki
  • Kreta
  • Deutschland
  • Nutzung
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Redaktionelle Richtlinien
  • Startseite
  • Kontakt
  • Werbung
  • Über uns

© grland.com 2018-2026 | Alle Rechte vorbehalten | By Webdesign Meister

Manage Consent
To provide the best experiences, we use technologies like cookies to store and/or access device information. Consenting to these technologies will allow us to process data such as browsing behavior or unique IDs on this site. Not consenting or withdrawing consent, may adversely affect certain features and functions.
Functional Always active
The technical storage or access is strictly necessary for the legitimate purpose of enabling the use of a specific service explicitly requested by the subscriber or user, or for the sole purpose of carrying out the transmission of a communication over an electronic communications network.
Preferences
The technical storage or access is necessary for the legitimate purpose of storing preferences that are not requested by the subscriber or user.
Statistics
The technical storage or access that is used exclusively for statistical purposes. The technical storage or access that is used exclusively for anonymous statistical purposes. Without a subpoena, voluntary compliance on the part of your Internet Service Provider, or additional records from a third party, information stored or retrieved for this purpose alone cannot usually be used to identify you.
Marketing
The technical storage or access is required to create user profiles to send advertising, or to track the user on a website or across several websites for similar marketing purposes.
  • Manage options
  • Manage services
  • Manage {vendor_count} vendors
  • Read more about these purposes
View preferences
  • {title}
  • {title}
  • {title}