Griechenland – Griechenland rüstet sich für die bisher intensivste Hitzewelle dieses Sommers, deren Höhepunkt am Montag und Dienstag mit Temperaturen von bis zu 43 Grad Celsius erwartet wird. Wie Meteorologen und der griechische Zivilschutz übereinstimmend warnen, hält die extreme thermische Belastung bis Mittwoch an, bevor am Donnerstag ein drastischer Temperatursturz samt schweren Gewittern das Wetterbild im Land komplett verändert.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Spitzenwerte von 43 Grad für Montag und Dienstag in weiten Teilen Zentralgriechenlands prognostiziert.
- Drastischer Temperaturrückgang von bis zu 10 Grad und schwere Gewitter ab Donnerstag erwartet.
- Zivilschutz ruft erhöhte Waldbrandgefahr (Alarmstufe 3) für das Festland und beliebte Urlaubsinseln aus.
Thermometer klettert auf 43 Grad in Zentralgriechenland
Die meteorologischen Prognosen deuten für den Wochenstart auf eine massive thermische Belastung hin. Besonders betroffen von den extremen Spitzenwerten sind die Regionen Böotien, Phthiotis und Thessalien, wo das Thermometer örtlich die Marke von 43 Grad erreichen soll. Auch in der Hauptstadtregion Attika, insbesondere in der Ebene von Thriasio, werden Temperaturen von bis zu 40 Grad erwartet. Wetterexperten warnen ausdrücklich vor den Bedingungen am Mittwoch: Obwohl an diesem Tag mancherorts eine leichte Entspannung eintreten könnte, bleibt die Hitze auf der Peloponnes und in Thessalien weiterhin drückend. Diese anhaltende meteorologische Situation wird als kritisch eingestuft, da die körperliche Erschöpfung durch die ununterbrochene Hitze dann ihren Höhepunkt erreicht.
Abkühlung, Unwetter und hohe Waldbrandgefahr
Ein markanter Wetterumschwung kündigt sich schließlich für Donnerstag an. Der Durchzug kälterer Luftmassen wird die Temperaturen landesweit um acht bis zehn Grad senken. Diese abrupte Abkühlung bringt jedoch örtlich starke Gewitter und ergiebige Regenfälle mit sich, die das tagelange Hitzeereignis abrupt beenden.
Parallel zur Hitzewelle hat der griechische Zivilschutz wegen der hohen Temperaturen in Kombination mit starken Winden die Warnstufe 3 (Gelb) für weite Teile des Landes ausgerufen. Diese erhöhte Waldbrandgefahr betrifft besonders Attika, Euböa, weite Teile Mittelgriechenlands sowie die Ionischen Inseln, die östliche Ägäis und Kreta. Die Zivilschutzbehörden appellieren eindringlich an Einheimische und Touristen, in den kritischen Mittags- und Nachmittagsstunden direkte Sonneneinstrahlung zu meiden. Zudem sollen jegliche Aktivitäten im Freien, die Funkenflug oder Brände auslösen könnten, strikt unterlassen werden.