Sparta – In der lakonischen Hauptstadt Sparta entsteht ein neues, hochmodernes Bildungszentrum, das die schulische Infrastruktur der Region Peloponnes nachhaltig prägen wird. Der Gouverneur der Region Peloponnes, Dimitris Ptochos, und der stellvertretende Bürgermeister von Sparta, Dimosthenis Kakouros, unterzeichneten kürzlich den offiziellen Programmvertrag für die Errichtung der sechsten Grundschule und des siebten Kindergartens der Stadt. Das ambitionierte Bauprojekt, das mit einem Gesamtbudget von 6.120.000 Euro aus kofinanzierten öffentlichen Mitteln veranschlagt ist, wird im Rahmen des europäischen Förderprogramms “Peloponnes 2021-2027” realisiert.
Mit diesem Schritt reagieren die lokalen und regionalen Behörden auf den stetig wachsenden Bedarf an zeitgemäßen Bildungseinrichtungen innerhalb der städtischen Gemeinschaft. Der Neubau soll den Schülern und dem Lehrpersonal ein sicheres, funktionales und zukunftsorientiertes Lernumfeld bieten, das den aktuellen pädagogischen und architektonischen Standards entspricht. Die feierliche Vertragsunterzeichnung, an der zahlreiche hochrangige Vertreter der regionalen und kommunalen Verwaltung teilnahmen, markiert den offiziellen Startschuss für die bauliche Umsetzung dieses für die Stadt Sparta strategisch bedeutsamen Infrastrukturprojekts.
Architektur und bioklimatisches Design der neuen Schulen
Das neue Schulkomplex-Projekt zeichnet sich durch seine umfangreiche und detaillierte architektonische Planung aus, die Platz für insgesamt zweihundert Kinder schaffen wird. Die sechste Grundschule von Sparta ist als sechszügige Einrichtung konzipiert und bietet Kapazitäten für einhundertfünfzig Schüler. Das Gebäude wird eine Gesamtfläche von 1.722,42 Quadratmetern umfassen und erstreckt sich über drei Ebenen: ein Untergeschoss, ein Erdgeschoss und ein Obergeschoss. Diese Struktur beherbergt neben den regulären Klassenzimmern auch Verwaltungsbereiche, Hilfsräume sowie eine moderne pädagogische Ausstattung. Unmittelbar angrenzend entsteht der siebte Kindergarten, der als zweizügige Einrichtung für fünfzig Kinder im Vorschulalter ausgelegt ist. Auf einer Fläche von 516,90 Quadratmetern werden voll ausgestattete Räumlichkeiten und spezielle Zonen für die kreative Beschäftigung der Kleinkinder realisiert. Ein zentrales Merkmal des gesamten Bauvorhabens ist die strikte Ausrichtung auf bioklimatische Gestaltungsprinzipien. Die architektonische Konzeption zielt darauf ab, optimale Bedingungen hinsichtlich des thermischen und visuellen Komforts zu gewährleisten. Gleichzeitig wird eine maximale Energieeffizienz angestrebt, um das Bildungszentrum umweltfreundlich und ressourcenschonend betreiben zu können.
Regionale Investitionsstrategie im Bildungssektor
Der Bau des neuen Bildungszentrums in Sparta ist kein isoliertes Projekt, sondern Teil einer umfassenden Investitionsstrategie der Region Peloponnes zur grundlegenden Modernisierung der Schulinfrastruktur. Wie der Regionalgouverneur Dimitris Ptochos im Rahmen der Vertragsunterzeichnung darlegte, umfasse der übergeordnete Plan ein Gesamtbudget von mehr als dreißig Millionen Euro. Diese Mittel werden primär durch das Förderprogramm “Peloponnes 2021-2027” sowie ergänzende Finanzierungsinstrumente bereitgestellt. Der Regionalbezirk Lakonien bilde dabei einen wesentlichen Schwerpunkt dieser strategischen Ausrichtung.
Als weiteres exemplarisches Bauvorhaben in diesem Kontext nannte Ptochos die Errichtung einer neuen Kindertagesstätte in der Ortschaft Molaoi, für die ein separates Budget in Höhe von 1.382.421,64 Euro veranschlagt wurde. Ziel der regionalen Behörden sei es, durchgängig moderne, sichere und funktionale Bildungseinrichtungen zu schaffen, die den Familien und der gesamten Schulgemeinschaft einen echten Mehrwert bieten. Diese konsequente Investition in die Infrastruktur stelle eine direkte Investition in die Zukunft der heranwachsenden Generationen auf dem Peloponnes dar.
Kommunale Bedeutung und offizielle Vertreter
Für die Stadtverwaltung von Sparta stellt der Neubau einen entscheidenden Meilenstein in der kommunalen Entwicklung dar. Der stellvertretende Bürgermeister Dimosthenis Kakouros betonte die Dringlichkeit und die positiven Auswirkungen der Baumaßnahme. Er wies darauf hin, dass dieser tiefgreifende Eingriff reale und seit langem bestehende Bedürfnisse der städtischen Gemeinschaft abdecke und sowohl den Lernenden als auch den Lehrenden ein optimales Arbeits- und Lernumfeld garantieren werde. Die institutionelle Bedeutung des Projekts spiegelte sich auch in der hochkarätigen Besetzung bei der Vertragsunterzeichnung wider.
Neben den Hauptakteuren nahmen der Vizegouverneur für Lakonien, Theodoros Veroutis, sowie der Vizegouverneur für Raumplanung und Immobilienverwaltung, Spyros Tzinieris, an der Zeremonie teil. Darüber hinaus waren die Mitglieder des Regionalrats, Takis Tzinakos und Kostas Vlachos, sowie der stellvertretende Bürgermeister für Planung und Unternehmertum der Gemeinde Sparta, Panagiotis Tritakis, anwesend. Ihre Teilnahme unterstreicht die ressortübergreifende Zusammenarbeit zwischen den kommunalen Behörden und der Regionalverwaltung bei der Umsetzung dieses wichtigen Infrastrukturprojekts in Lakonien.