Düsseldorf – Ein Eurowings-Flug von Rhodos hat am Sonntagabend (18. Oktober) am Flughafen Düsseldorf einen größeren Rettungseinsatz ausgelöst. Mehrere Reisende fühlten sich an Bord stark unwohl. Drei Passagiere wurden nach der Landung vorsorglich in Krankenhäuser gebracht.
Auf dem Flug EW9631 befanden sich mehr als 200 Passagiere. Wegen der gesundheitlichen Beschwerden mehrerer Fluggäste informierte der Kapitän den Kontrollturm und bat um eine bevorzugte Landung.
Rund zwölf Einsatzfahrzeuge erwarteten die Maschine
Die Flughafenfeuerwehr wurde unter dem Stichwort MANV alarmiert. Der Begriff steht für einen Massenanfall von Verletzten oder Erkrankten und bezeichnet Einsätze, bei denen Rettungskräfte auf eine größere Zahl von Betroffenen vorbereitet sein müssen. Bei der Landung standen rund zwölf Fahrzeuge der Feuerwehr und der Rettungsdienste bereit.
In der Kabine konnten die begrenzten sanitären Möglichkeiten die Lage zusätzlich erschweren: In einem Airbus dieser Größenordnung gibt es üblicherweise nur drei bis vier Toiletten für mehr als 200 Reisende. Das ist insbesondere dann problematisch, wenn mehrere Menschen gleichzeitig unter Magen-Darm-Beschwerden leiden. Ob solche Beschwerden tatsächlich die Ursache waren, ist allerdings nicht geklärt.
Drei Menschen vorsorglich in Kliniken gebracht
Nach Angaben von Eurowings untersuchten medizinische Einsatzkräfte drei der betroffenen Passagiere zunächst vor Ort. Anschließend wurden sie vorsorglich in Krankenhäuser gebracht. Die übrigen Reisenden konnten den Flughafen selbstständig verlassen.
Es gab Hinweise auf mögliche Magen-Darm-Erkrankungen bei einem Teil der Fluggäste. Die genaue Ursache der Beschwerden steht jedoch noch nicht fest. Eurowings zufolge werden die Hintergründe weiter untersucht.