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Eine Hand bezahlt eine Schachtel Zigaretten mit Euro-Scheinen an einem Kiosk in Griechenland
Wirtschaft

Griechenland: EU plant Steuer-Plus von 80 Prozent auf Tabakwaren

Antonia Feldberg, Autorin bei GRland Deutschland
08.04.2026 19:31
Antonia Feldberg
Griechenland
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Beispielbild (KI) | GRland
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Griechenland – Raucher in Griechenland müssen sich auf drastische Preiserhöhungen einstellen. Ein neuer Plan der Europäischen Kommission, der durch eine aktuelle Auswertung des EU-Parlaments gestützt wird, sieht eine massive Anhebung der Sonderverbrauchssteuern auf Tabakwaren vor. Für beliebte Zigarettenmarken auf dem griechischen Markt bedeutet dies einen voraussichtlichen Preissprung von derzeit 4,80 Euro auf künftig 6,50 Euro pro Schachtel. Die Regierung in Athen hatte im Vorfeld deutliche Vorbehalte gegen die weitreichenden Steuerpläne geäußert.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Der Preis für eine Standard-Schachtel Zigaretten in Griechenland steigt von 4,80 auf 6,50 Euro.
  • Griechenland muss seine Mindeststeuersätze um mehr als 80 Prozent anheben.
  • Griechenland belegt europaweit aktuell Platz 24 bei der Tabakbesteuerung (2,74 Euro pro Schachtel).
  • Der Schwarzmarkt für Tabakwaren in der EU wächst und verursacht 14,9 Milliarden Euro Steuerausfall.

EU-Vorgaben zwingen Athen zum Handeln

Die Europäische Union forciert die Umsetzung der neuen Steuerrichtlinie ungeachtet nationaler Bedenken. Laut der Folgenabschätzung des EU-Parlaments gelten die bisherigen Einwände Griechenlands als de facto überholt. Eine Verzögerung der Reform würde laut den Verfassern der Studie nicht nur die anvisierten gesundheitspolitischen Erfolge schmälern, sondern den Mitgliedsstaaten auch essenzielle Steuereinnahmen vorenthalten. Die Kommission plant explizit, die zusätzlichen Einnahmen aus der Tabaksteuer als neue Eigenmittel zur Finanzierung des kommenden europäischen Struktur- und Investitionsfonds einzusetzen.

Seit der Einführung der letzten Tabakrichtlinie im Jahr 2014 blieben die Steuererhöhungen in Europa stark uneinheitlich. Während sechs Staaten, darunter Frankreich, Irland und Deutschland, die neuen Mindestgrenzen bereits überschreiten, bewegen sich Länder wie Bulgarien, Ungarn und Griechenland derzeit nur minimal über der gesetzlichen Mindestanforderung von 90 Euro pro 1.000 Zigaretten. Um das neue EU-Rahmenwerk zu erfüllen, müssen Griechenland, Zypern, Ungarn und Bulgarien ihre Mindestverbrauchssätze um mehr als 80 Prozent drastisch anheben.

E-Zigaretten und Tabakerhitzer im Fokus

Neben klassischen Zigaretten beleuchtet die EU-Studie auch die Besteuerung von innovativen Produkten wie Tabakerhitzern und Nachfüllflüssigkeiten für E-Zigaretten. Obwohl der aktuelle Gesetzesentwurf auch in diesem Segment Steuererhöhungen anvisiert, wird eine signifikante Preisdifferenz zu herkömmlichen Zigaretten bestehen bleiben. Das Dokument warnt eindringlich vor den Risiken dieser anhaltenden steuerlichen Vorzugsbehandlung.

Niedrigere Preise bei Ersatzprodukten könnten insbesondere Jugendliche und Nichtraucher zum Konsum verleiten. Die erhobenen Marktdaten belegen zudem, dass E-Zigaretten und Erhitzer in der Praxis sehr häufig parallel zu klassischen Zigaretten konsumiert werden. Diese sogenannte Doppelnutzung fördere nicht den vollständigen Rauchstopp, sondern verstärke potenziell die gesundheitlichen Schäden anstatt sie zu verringern.

Das europäische Steuergefälle im Vergleich

Eine vergleichende Analyse der Organisation Tax Foundation verdeutlicht die enormen Unterschiede bei der Tabakbesteuerung innerhalb der Europäischen Union. Während Griechenland mit einem reinen Steueranteil von 2,74 Euro pro Schachtel den 24. Platz belegt, weisen andere Staaten deutlich höhere Belastungen auf. Die absolute Spitzenposition nimmt Irland mit 10,71 Euro Steuern pro 20er-Schachtel ein, gefolgt von Frankreich (8,09 Euro) und den Niederlanden (7,77 Euro). Am unteren Ende der Skala rangieren Bulgarien (2,03 Euro), Zypern (2,64 Euro) und Kroatien (2,73 Euro).

Ungeachtet der bereits hohen Belastungen in Nord- und Westeuropa war das Jahr 2025 von weiteren Steuererhöhungen geprägt. Die konkreten Aufschläge auf eine Standardpackung mit 20 Zigaretten verdeutlichen den anhaltenden Aufwärtstrend in der EU:

  • Belgien: + 0,56 Euro
  • Lettland: + 0,39 Euro
  • Estland: + 0,24 Euro
  • Tschechien: + 0,24 Euro
  • Finnland: + 0,22 Euro
  • Litauen: + 0,16 Euro
  • Ungarn: + 0,14 Euro
  • Schweden: + 0,13 Euro
  • Deutschland: + 0,11 Euro
  • Kroatien: + 0,11 Euro

Der Schwarzmarkt und der Kampf gegen Schmuggel

Die drastischen Preissprünge bergen jedoch die reale Gefahr, Konsumenten in den unregulierten Schwarzmarkt zu treiben. Nach detaillierten Schätzungen des Wirtschaftsprüfungsunternehmens KPMG wurden in der Europäischen Union mehr als 38 Milliarden gefälschte und geschmuggelte Zigaretten konsumiert. Dies entspricht einem Anstieg von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr und macht exakt 9,2 Prozent des gesamten europäischen Zigarettenkonsums aus. Der daraus resultierende Verlust an Steuereinnahmen wird europaweit auf 14,9 Milliarden Euro beziffert.

Die größten Absatzmärkte für illegale Tabakwaren in Relation zum Gesamtkonsum waren Frankreich mit einem Anteil von 38 Prozent, gefolgt von Irland (32 Prozent) sowie Litauen und Finnland (jeweils 20 Prozent). Allein auf Frankreich entfällt fast die Hälfte des gesamten illegalen Zigarettenkonsums in der EU. Die EU-Studie bewertet die Probleme durch den Schmuggel dennoch als langfristig handhabbar. Die Studienautoren argumentieren, dass eine europaweite Angleichung der Mindeststeuersätze die Anreize für grenzüberschreitende Käufe verringere und das Schmuggelvolumen in der Praxis weitaus stärker von der operativen Leistungsfähigkeit der nationalen Steuerbehörden abhänge als von der reinen Preisentwicklung an den Kiosken.

TAGGED:Europäische UnionSteuer
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