Athen – Das griechische Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit hat eine umfangreiche Auszahlungswelle angekündigt, die in dieser Woche umgesetzt wird. Zwischen Dienstag, dem 24. Februar, und Freitag, dem 27. Februar 2026, werden insgesamt 2.491.175.622,63 Euro an 4.324.406 Anspruchsberechtigte im ganzen Land überwiesen. Diese erheblichen finanziellen Mittel stammen aus den Kassen der nationalen Sozialversicherungsanstalt (e-EFKA) sowie der öffentlichen Arbeitsagentur (DYPA) und umfassen in erster Linie reguläre Rentenzahlungen für den Monat März sowie diverse Sozialleistungen zur Unterstützung der Bürger.
Strukturierte Auszahlungen der Sozialversicherung
Die Griechische Sozialversicherungsanstalt koordiniert in diesen Tagen den größten Teil der finanziellen Transaktionen. Gemäß dem offiziellen Zeitplan fließen am 24. Februar zunächst 1.280.867.372,54 Euro auf die Konten von 2.568.455 Rentnern, womit die Haupt- und Zusatzrenten für den kommenden Monat März 2026 abgedeckt werden. Ein weiterer massiver Geldfluss erfolgt am 26. Februar, wenn zusätzliche 1.126.208.250,09 Euro an 1.671.184 weitere Leistungsempfänger für den exakt gleichen Zweck transferiert werden. Die Staffelung dient der reibungslosen Abwicklung durch das Bankensystem.
Parallel dazu sind spezifischere Zahlungen der e-EFKA angesetzt. Am 27. Februar erhalten 8.500 Berechtigte Vorschüsse auf ihre Renten in Höhe von insgesamt 3.300.000 Euro, basierend auf der entsprechenden Gesetzgebung. Im gesamten Zeitraum vom 24. bis zum 27. Februar werden zudem 17.000.000 Euro an 900 Personen als Einmalzahlungen ausgeschüttet. Den Abschluss dieser spezifischen Tranche bildet die Rückerstattung von Beiträgen an 3.797 nicht-abhängig Beschäftigte, wofür am 27. Februar 7.000.000 Euro bereitgestellt werden.
Finanzielle Unterstützung durch die Arbeitsagentur
Neben den umfangreichen Rentenabwicklungen leistet auch die Griechische Arbeitsagentur (DYPA) einen wesentlichen Beitrag zur finanziellen Absicherung vieler Haushalte. Die staatliche Behörde hat die Freigabe von 22.000.000 Euro bestätigt, die an 35.000 Empfänger von Arbeitslosen- und anderen Sozialhilfen gerichtet sind. Ein besonderer Fokus liegt auf der familiären Unterstützung, was sich in der Auszahlung von 14.000.000 Euro an 17.500 Mütter für den subventionierten Mutterschaftsurlaub widerspiegelt.
Darüber hinaus investiert die Arbeitsagentur aktiv in die Beschäftigungsförderung des Landes. So werden 20.000.000 Euro an 19.000 Teilnehmer von geförderten Arbeitsprogrammen ausgeschüttet. Schließlich fließen 800.000 Euro an 70 begünstigte Träger zur Deckung von Beiträgen im Rahmen von gemeinnützigen Beschäftigungsinitiativen. Mit diesen letzten Überweisungen wird der aktuelle Zahlungszyklus der staatlichen Behörden bis zum Ende dieser Arbeitswoche vollständig abgeschlossen.