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Zapfsäule an einer Tankstelle in Griechenland, während die Regierung neue Maßnahmen wie den Fuel Pass plant
Wirtschaft

Griechische Regierung plant umfassendes 6-Punkte-Paket gegen die Inflation

Antonia Feldberg, Autorin bei GRland Deutschland
24.03.2026 12:57
Antonia Feldberg
GriechenlandPolitik
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By Webdesign Meister
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Griechenland – Das wirtschaftliche Führungsteam der griechischen Regierung bereitet sich auf ein weitreichendes Dominoeffekt-Szenario vor, das durch die massiv gestiegenen Energiepreise, insbesondere bei Erdölprodukten, ausgelöst wird. Da sich die aufeinanderfolgenden Wellen von Preissteigerungen bereits auf die gesamte Lieferkette auswirken, finalisiert Athen derzeit ein Maßnahmenpaket, das bis zu sechs gezielte Interventionen umfassen soll.

Während der anfängliche Fokus stark auf den Kraftstoffpreisen lag, haben sich mittlerweile zahlreiche weitere Problemfelder geöffnet. Dazu gehören drohende Preiserhöhungen bei Fähr- und Flugtickets, explodierende Kosten für Düngemittel und Tierfutter sowie ein starker Anstieg der allgemeinen Transportkosten, der sowohl durch den teureren Diesel als auch durch höhere Frachtraten bedingt ist.

Diese Faktoren schaffen die Voraussetzungen für eine generalisierte Inflation in fast allen Konsumbereichen. Um diesen Preisauftrieb zu bremsen und gleichzeitig die Einkommensverluste der Haushalte abzufedern, plant die Regierung, die Unterstützungsmaßnahmen schrittweise und in Abhängigkeit vom Verlauf der Krise einzuführen. Die ersten konkreten Ankündigungen werden voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche erwartet, wobei das Finanzministerium auf zielgerichtete und budgetschonende Schritte setzt.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Kraftstoffpreise: Diskussion über die Senkung der Sonderverbrauchssteuer und die mögliche Einführung eines zielgerichteten “Fuel Pass” für Verbraucher.
  • Lebensmittel und Landwirtschaft: Geplante direkte finanzielle Unterstützung für Landwirte und eine Neuauflage des “Market Pass” zur Entlastung der Haushalte.
  • Strommarkt: Maßnahmen zur Eindämmung der Stromrechnungen, während Griechenland durch einen hohen Anteil erneuerbarer Energien aktuell zu den günstigsten Großhandelsmärkten in Europa gehört.

Die steuerlichen Eingriffe bei den Kraftstoffen

Da die verfügbaren fiskalischen Ressourcen des Landes begrenzt sind, geht die Regierung mit äußerster Vorsicht vor. Berichte über ein bereits existierendes finanzielles Polster in Höhe von zwei Milliarden Euro werden von Vertretern des Wirtschaftsstabes derzeit nicht bestätigt. Das primäre Ziel der Finanzplanung besteht darin, die budgetäre Munition nicht vorzeitig aufzubrauchen, bevor ein Ende der aktuellen Krisenlage in Sicht ist. Die ersten staatlichen Interventionen werden sich voraussichtlich auf die Kraftstoffe konzentrieren, mit besonderem Augenmerk auf Diesel. An den Zapfsäulen hat sich Diesel bereits um mehr als 40 Cent pro Liter verteuert, was den Transportsektor und die Industrie stark belastet. Das Finanzministerium hat in diesem Zusammenhang zwei Hauptszenarien durchgerechnet: eine horizontale Steuersenkung und eine zielgerichtete Subventionierung.

Die erste Option sieht eine Senkung der Sonderverbrauchssteuer vor. Der aktuelle EU-Rahmen erlaubt es den Mitgliedsstaaten, die Steuer auf Diesel bis auf 33 Cent pro Liter zu reduzieren. In Griechenland liegt diese Steuer derzeit bei 42 Cent. Eine temporäre Senkung könnte die Kosten für diesen produktiven Kraftstoff direkt senken. Parallel dazu versuchte die Regierung bereits, die Einzelhandelspreise durch eine Obergrenze für die Gewinnmarge der Tankstellen auf maximal 12 Cent zu begrenzen.

Die zweite Option ist ein gezielter “Fuel Pass”, der alle Kraftstoffarten, einschließlich Benzin und Autogas, abdecken würde. Diese Maßnahme hätte den Vorteil eines streng kontrollierbaren fiskalischen Kostenaufwands, da sie an spezifische Kriterien und Mengenlimits gebunden wäre. Die Notwendigkeit eines solchen Eingriffs wird durch die hohe Steuerlast verdeutlicht: Während die EU-Mindeststeuer für bleifreies Benzin bei 36 Cent pro Liter liegt, erhebt Griechenland 70 Cent und gehört damit zu den fünf EU-Ländern mit der höchsten Kraftstoffbesteuerung.

Unterstützung für Landwirtschaft und Fährverkehr

Ein weiterer kritischer Bereich, der sofortiges Handeln erfordert, ist der Agrarsektor. Die finanzielle Unterstützung der Landwirte gilt als beschlossene Sache, da diese mit massiv steigenden Kosten für Düngemittel konfrontiert sind. Die aktuelle Situation wird von Experten mit der Krise des Jahres 2022 verglichen, weshalb auch die geplanten Lösungsansätze ähnlich ausfallen dürften. Vorgesehen ist eine direkte Einkommensstützung der Landwirte, die voraussichtlich durch europäische Fördermittel finanziert und auf Basis des Produktionsvolumens sowie der bewirtschafteten Flächen berechnet wird. Diese Maßnahme hat für die Regierung höchste Priorität, da sie als essenziell angesehen wird, um die Preise für Grundnahrungsmittel zu stabilisieren und eine Nahrungsmittelinflation zu verhindern.

Gleichzeitig steht die Regierung unter enormem Zeitdruck, die Preise für Fährtickets zu kontrollieren, da die Osterfeiertage und der Beginn der Tourismussaison unmittelbar bevorstehen. Bereits im vergangenen Jahr war es gelungen, Preiserhöhungen im Fährverkehr durch eine Reduzierung der Hafengebühren um 50 Prozent abzuwenden. Zu dieser ohnehin angespannten Ausgangslage kommt nun der drastische Preisanstieg bei Schiffstreibstoffen, der in der jüngsten Zeit mehr als 70 Prozent betrug. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, fand bereits eine zweite umfassende Regierungssitzung zu diesem Thema statt, aus der in Kürze bindende Beschlüsse erwartet werden, um den inländischen und touristischen Reiseverkehr abzusichern.

Gezielte Hilfen für den Lebensmitteleinkauf

Die stetig steigenden Preise im Lebensmittelsektor bilden eine der größten inflationären Fronten und treffen insbesondere Haushalte mit niedrigem Einkommen hart. Aus diesem Grund sucht das Wirtschaftsteam auch hier nach einer gezielten Maßnahme, um gezielt die schwächsten Einkommensschichten zu entlasten. Ein Modell nach dem Vorbild des “Market Pass” wird dabei favorisiert, da es mehrere administrative Vorteile bietet. Die Maßnahme lässt sich relativ unkompliziert umsetzen und ermöglicht eine präzise Zielgruppenansprache. Zudem sind die Bürger mittlerweile an die Nutzung solcher staatlichen Prepaid-Karten gewöhnt, da in Griechenland bereits zahlreiche Sozialleistungen über dieses digitale System abgewickelt werden.

Der politische Druck auf Athen, ein solches Paket zu schnüren, wächst auch durch die Entwicklungen in anderen europäischen Staaten. So kündigte Spanien erst kürzlich ein umfangreiches Hilfspaket an, das einen fiskalischen Raum von fünf Milliarden Euro bindet und Mehrwertsteuersenkungen sowie die Aussetzung der Kraftstoffsteuer umfasst. Diese internationalen Vorbilder zwingen auch die griechische Regierung zum Handeln. Dennoch beharrt das Athener Finanzministerium darauf, mit maßvollen Schritten vorzugehen, um bei einer möglichen Verlängerung der Krise weiterhin über ausreichende Ressourcen zur gesellschaftlichen Unterstützung zu verfügen. Von entscheidender Bedeutung wird hierbei die genaue Ausgestaltung der finanziellen Erleichterungen sein, auf die sich die europäischen Staats- und Regierungschefs auf dem jüngsten EU-Gipfel verständigt haben.

Eingriffe in den Strommarkt und europäische Flexibilität

Neben Kraftstoffen und Lebensmitteln bleibt der Strompreis ein zentraler Risikofaktor. Bei der Ausarbeitung der aktuellen Maßnahmen stützt sich die Regierung auf die Instrumente, die bereits während der Energiekrise 2022 entwickelt wurden. Derzeit notiert der Ölpreis in der Spitze bei über 100 Euro pro Barrel, während sich der Erdgaspreis über der Marke von 60 Euro pro thermischer Megawattstunde konsolidiert hat. Diese globalen Rohstoffpreise bedrohen die nationalen Energiekosten erheblich. Dennoch profitiert Griechenland aktuell von einer saisonal bedingten geringeren Stromnachfrage und einem sehr hohen Anteil erneuerbarer Energien im Strommix. Dies reduziert die Notwendigkeit, auf teure Gaskraftwerke zurückzugreifen, und positioniert den griechischen Großhandelsmarkt für Strom als einen der günstigsten in Europa.

Der stellvertretende Minister für Umwelt und Energie, Nikolaos Tsafos, erklärte hierzu offiziell: “In den ersten zweieinhalb Monaten haben wir den fünftgünstigsten Preis, hinter Portugal, Spanien, Frankreich und Schweden.” Aufgrund dieser vorübergehenden Entspannung nimmt die Regierung bei weitreichenden Strommarkteingriffen vorerst eine abwartende Haltung ein und konzentriert sich primär auf die Kraftstoffe. Als erste Verteidigungslinie im Stromsektor übt das Ministerium Druck auf die Energieversorger aus, um die Tarife der sogenannten “grünen Stromverträge” auf einem vernünftigen Niveau zu halten und einen Teil der Marktschwankungen selbst zu absorbieren. Diese Strategie könnte sich als wirksam erweisen, da mehr als die Hälfte der privaten und gewerblichen Verbraucher in Griechenland an diese grünen Tarife gebunden ist.

Regierungslinie und strategische Ausrichtung

Die laufenden Diskussionen über die nationalen Hilfspakete finden nun mit der offiziellen Zustimmung aus Brüssel statt. Der Europäische Rat hat den Mitgliedsstaaten grünes Licht für nationale Sonderwege zur Krisenbewältigung gegeben. Der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis betonte in diesem Zusammenhang die Handlungsbereitschaft seiner Administration und erklärte: “Die Regierung ist bereit, im Rahmen ihrer fiskalischen Möglichkeiten die Auswirkungen der Preissteigerungen bei Kraftstoffen und möglicherweise bei der elektrischen Energie zu bewältigen.” Er fügte hinzu, dass die Formulierungen in den Schlussfolgerungen des Europäischen Rates die Tür für mehr Flexibilität bei der Ergreifung nationaler und europäischer Maßnahmen zur Bewältigung dieser außergewöhnlichen Krise geöffnet hätten.

Auf einer übergeordneten, strategischen Ebene treibt die Europäische Union parallel ihre Bemühungen voran, die Energieautonomie des Kontinents durch eine Beschleunigung des grünen Wandels zu sichern. Zu diesem Zweck wird ein weitreichendes Investitionspaket in Höhe von 30 Milliarden Euro über das Emissionshandelssystem gefördert. Dieses Instrument hat in der Vergangenheit bereits dazu beigetragen, die Emissionen in den betroffenen Industriesektoren um rund 50 Prozent zu senken. Für Griechenland bedeutet dies, dass kurzfristige fiskalische Hilfen wie der Fuel Pass oder der Market Pass stets mit den langfristigen europäischen Vorgaben zur Energiewende in Einklang gebracht werden müssen. Die endgültigen Entscheidungen über die genaue Verteilung der griechischen Hilfsgelder werden getroffen, sobald die Ministerien die genauen Kosten der vorgeschlagenen Maßnahmen gegen die staatlichen Einnahmen aufgerechnet haben.

TAGGED:EnergieGriechische RegierungInflationLebenshaltungskosten
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