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Ein modernes Bohrschiff führt Kohlenwasserstoff-Bohrungen im Ionischen Meer in Griechenland durch
Wirtschaft

Das ändert sich: Griechenland sucht wieder nach eigenem Erdgas und Öl

Antonia Feldberg, Autorin bei GRland Deutschland
29.03.2026 19:49
Antonia Feldberg
Griechenland
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Beispielbild (KI) | GRland
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Griechenland – Nach fast einem halben Jahrhundert bereitet sich das Land auf die Rückkehr zu explorativen Kohlenwasserstoff-Bohrungen vor. Der Startschuss für die ersten Bohrarbeiten fällt voraussichtlich im ersten Quartal 2027. Diese Entwicklung resultiert aus einer schrittweisen Wiederbelebung des Interesses am Upstream-Sektor innerhalb der letzten Jahre, die nun eine konkrete operative Form annimmt. Ein entscheidender Schritt in diese Richtung war die kürzlich erfolgte Ratifizierung von vier neuen Verträgen für die Exploration von Kohlenwasserstoffen. Diese Abkommen eröffnen einen neuen Aktivitätszyklus für die nationale Energiepolitik. Die betroffenen Gebiete umfassen die Blöcke „A2“, „Südlich der Peloponnes“, „Südlich von Kreta 1“ sowie „Südlich von Kreta 2“. Insgesamt decken diese maritimen Parzellen eine Fläche von rund 47.000 Quadratkilometern in tiefen Gewässern ab. Die Vergabe erfolgte an ein internationales Konsortium unter der Führung von Chevron und unter Beteiligung der HELLENiQ Energy.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Erste Probebohrungen im Ionischen Meer sind für Anfang 2027 terminiert.
  • Verträge für 47.000 Quadratkilometer große Suchgebiete wurden offiziell ratifiziert.
  • Das Konsortium um ExxonMobil und Energean sichert sich das Spezialschiff „Stena DrillMax“.
  • Hohe globale Ölpreise von über 100 US-Dollar pro Barrel beschleunigen die Investitionen.

Strategische Neuausrichtung und Verhandlungen in den USA

Vor dem Hintergrund dieser neu geordneten Konzessionen fanden kürzlich hochrangige Treffen in Houston statt. Die griechische Delegation führte dabei gezielte Gespräche mit Vertretern von ExxonMobil, um den nächsten Schritt in einer bereits weiter entwickelten Region zu konkretisieren. Im Zentrum der Verhandlungen stand die erste explorative Bohrung im Ionischen Meer. Der griechische Umwelt- und Energieminister Stavros Papastavrou hat dieses Ziel bereits formuliert, welches nun mit einem festen Zeitplan unterlegt wird.

Das Projekt im nordwestlichen Ionischen Meer, bekannt als „Block 2“, stellt keine gänzlich neue Initiative dar. Die Ursprünge der Parzelle reichen in das Jahr 2017 zurück. Damals wurde das Gebiet an ein Konsortium unter der Leitung von TotalEnergies vergeben, an dem auch Edison und HELLENiQ Energy beteiligt waren. In den darauffolgenden Jahren führte das Bündnis seismische Untersuchungen und Datenauswertungen durch, ohne jedoch eine finale Entscheidung für eine Bohrung zu treffen.

Reaktivierung von Block 2 und vertragliche Meilensteine

Die Fortschritte in dieser Region kamen zwischen den Jahren 2020 und 2022 zum Erliegen. Der Rückzug von TotalEnergies und Edison hinterließ das Projekt ohne einen operativen Leiter, was zu einer längeren Phase der Inaktivität führte. Die Wende trat ein, als das Unternehmen Energean die Rolle des Operators übernahm. Durch diese Umstrukturierung und den späteren Einstieg von ExxonMobil kehrte der Block in die aktive Planungsphase zurück.

Gegenwärtig tritt das Vorhaben erstmals in eine rein operative Phase ein. Das Konsortium aus ExxonMobil, Energean und HELLENiQ Energy hat bereits eine vorläufige Vereinbarung zur Sicherung eines Bohrschiffs getroffen. Laut Aussagen des Umwelt- und Energieministeriums werden die finalen Unterschriften für den Einsatz der „Stena DrillMax“ noch im April erwartet. Parallel zur anvisierten Bohrung Anfang 2027 haben die zuständigen Behörden bereits die Verfahren für die grundlegende Umweltstudie eingeleitet. Diese Untersuchung gilt als kritischer Meilenstein für die rechtliche und technische Umsetzung des gesamten Projekts.

Wirtschaftliche Faktoren und geopolitische Energiesicherheit

Im Gegensatz zum Ionischen Meer befinden sich die neuen Explorationsgebiete vor Kreta und der Peloponnes noch in einem frühen Stadium. Dort haben seismische und geophysikalische Untersuchungen derzeit Vorrang. Dennoch schafft die parallele Entwicklung dieser maritimen Regionen erstmals ein breites Explorationsportfolio für das Land. Diese Struktur hebt sich von isolierten Einzelprojekten ab und nimmt die Züge einer übergeordneten nationalen Energiestrategie an. Momentan verfügt Griechenland über keine nennenswerte eigene Produktion von Kohlenwasserstoffen. Die einzige Ausnahme bildet das Feld Prinos, dessen Fördermengen sich jedoch in einer absteigenden Tendenz befinden. Folglich bleibt das Land trotz seiner Rolle als Transitknotenpunkt für Flüssigerdgas (LNG) und Pipelines vollständig von Energieimporten abhängig.

Die Notwendigkeit der Energiesicherheit gewinnt in der aktuellen globalen Lage enorm an Bedeutung. Die anhaltende Instabilität im Nahen Osten beeinflusst die globalen Öl- und LNG-Ströme direkt. Dies führt zu steigenden Risikoprämien, höheren Transportkosten und einer starken Volatilität der Preise an den Märkten. Die Ölsorte Brent notiert derzeit bei 100 bis 110 US-Dollar pro Barrel. Bei diesem Preisniveau werden Projekte, die in der Vergangenheit als grenzwertig oder hochriskant galten, für Investoren deutlich attraktiver. Die Gewinnmargen reichen aus, um die immensen Kosten für Offshore-Bohrungen zu decken. Die erste Bohrung im Ionischen Meer fungiert somit als entscheidender Testlauf, ob geologische Modelle künftig durch reale Förderdaten aus dem griechischen Untergrund ersetzt werden können.

TAGGED:EnergieGriechische RegierungUnternehmen
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