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Eine stützende Hand liegt beruhigend auf der Schulter einer verzweifelten Person, die nach unten blickt.
Gesellschaft

Kreta: Darum ist die Selbstmordrate doppelt so hoch wie im Rest des Landes

Antonia Feldberg, Autorin bei GRland Deutschland
07.04.2026 22:05
Antonia Feldberg
Kreta
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Beispielbild (KI) | GRland
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Kreta – Die Selbstmordrate auf der größten griechischen Insel liegt im Vergleich zum restlichen Land doppelt so hoch. Der emeritierte Professor für Psychiatrie, Alexandros Vgontzas, macht auf diese alarmierende Entwicklung aufmerksam und fordert den dringenden Ausbau von psychiatrischen Versorgungsstrukturen, um gefährdete Menschen durch gezielte Kriseninterventionen besser zu schützen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die Suizidrate auf Kreta ist doppelt so hoch wie im übrigen Griechenland.
  • Zwischen 1999 und 2023 nahmen sich auf der Insel 1.100 Menschen das Leben.
  • Männer machen rund 80 Prozent der verzeichneten Todesfälle aus.
  • Besonders gefährdet sind Personen über 60 Jahre nach dem Verlust eines Partners.
  • Experten fordern eine 24-Stunden-Hotline für psychiatrische Notfälle.

Alarmierende Zahlen und genetische Faktoren

Die detaillierte Auswertung der Daten für den Zeitraum von 1999 bis 2023 zeigt ein besorgniserregendes Bild. In diesen 24 Jahren verloren auf Kreta insgesamt 1.100 Menschen durch Suizid ihr Leben. Wie der Experte erklärte, betreffen diese Fälle zu 80 Prozent Männer. Im jährlichen Durchschnitt verzeichnet die Insel etwa 43 bis 44 Selbstmorde pro 100.000 Einwohner. Die am häufigsten gewählten Methoden zur Selbsttötung seien dabei Erhängen oder der Gebrauch von Schusswaffen.

Als Auslöser nannte der Psychiater vor allem schwere psychische Erkrankungen. Dazu zählen in erster Linie Psychosen, bipolare Störungen und klinische Depressionen. Darüber hinaus scheinen auch genetische Faktoren eine wesentliche Rolle bei dieser regionalen Häufung zu spielen, wobei der Mediziner explizit von einer genetischen Vorbelastung auf der Insel sprach. Die treibende Kraft hinter dem Entschluss, das eigene Leben zu beenden, sei stets eine tiefe, unerträgliche Verzweiflung, aus der die Betroffenen keinen anderen Ausweg mehr sehen.

Aktuelle Vorfälle und gefährdete Personengruppen

Dass es sich um ein hochaktuelles Problem handelt, belegen jüngste Tragödien in der Stadt Heraklion. Dort nahmen sich kürzlich drei Männer im Alter von 65, 67 und 94 Jahren das Leben. Der älteste Betroffene hatte kurz zuvor seine langjährige Lebensgefährtin verloren, was den Verlust des sozialen Halts unterstreicht. Internationale Studien bestätigen zudem, dass die Frühlingsmonate als die gefährlichste Zeit für suizidale Handlungen gelten, auch wenn die genauen Ursachen für dieses saisonale Phänomen in der Wissenschaft noch weitgehend ungeklärt bleiben.

Besonders anfällig für selbstzerstörerische Gedanken sind laut der Analyse Personen über 60 Jahre. Das Risiko steige nochmals deutlich an, wenn diese Altersgruppe mit gravierenden gesundheitlichen Problemen kämpfen muss oder den schmerzhaften Verlust eines Partners verarbeitet. In solchen emotionalen Krisensituationen sei die aufmerksame Präsenz und die unbedingte Unterstützung durch das direkte familiäre oder soziale Umfeld von absolut entscheidender Bedeutung für das Überleben der Betroffenen.

Fehlende Hilfsangebote und gesellschaftliche Tabus

Im Bereich der aktiven Prävention wies Vgontzas darauf hin, dass viele Betroffene aus Angst vor dem gesellschaftlichen Stigma keine professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Gleichzeitig seien die öffentlichen Gesundheitsdienste chronisch unterbesetzt und nur unzureichend organisiert. Der Professor forderte daher nachdrücklich die sofortige Einrichtung einer rund um die Uhr erreichbaren Telefon-Hotline zur Krisenintervention. Ein entsprechender Vorschlag lag den Behörden bereits im Jahr 2015 vor, wurde jedoch nie realisiert. Die Betriebskosten für zwei Jahre wurden damals auf knapp 200.000 Euro geschätzt – eine Investition, die angesichts der drohenden Todesfälle zwingend getätigt werden müsse.

Der Experte riet Angehörigen dazu, Warnsignale immer ernst zu nehmen und betroffene Personen direkt und offen zu fragen, ob sie Suizidgedanken hegen oder bereits konkrete Pläne gefasst haben. Er betonte, dass man gefährdete Menschen niemals allein lassen und solche Gespräche keinesfalls als Geheimnis bewahren dürfe. Das Einholen sofortiger Hilfe sei die einzige richtige Maßnahme. Abschließend merkte Vgontzas an, dass auch strenge religiöse Ansichten, die den Suizid als schwere Sünde verurteilen, das Stigma in der Gesellschaft zusätzlich verschärfen und Hilfesuchende noch weiter in die Isolation drängen.

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