Griechenland – Ein markanter Wetterumbruch beendet die bisherigen frühlingshaften Bedingungen im Land. Ab dem heutigen Abend zieht eine ausgeprägte Schlechtwetterfront von den westlichen Regionen her auf, die das atmosphärische Bild grundlegend verändern wird. Die meteorologischen Prognosen deuten auf eine anhaltende Phase mit tiefen Werten und starken Niederschlägen hin, die bis weit in den kommenden Monat andauern soll.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Wetterumschwung beginnt heute Abend in den westlichen Landesteilen.
- Regen und Gewitter breiten sich bis zum Wochenende landesweit aus.
- Kaltluftmassen aus Nordwesteuropa bringen Schnee in Gebirgslagen.
- Temperaturen fallen zum Aprilbeginn unter den jahreszeitlichen Durchschnitt.
- Mögliche Minusgrade in den frühen Morgenstunden auf dem Festland.
Regenfronten und Temperatursturz bestimmen das Wochenende
Die Wetterlage verschlechtert sich in den kommenden Stunden sukzessive. Gemäß den aktuellen Einschätzungen von Thodoris Kolydas, dem ehemaligen Direktor der nationalen Wetterbehörde (EMY), weiten sich die zunächst lokal auftretenden Regenfälle und Gewitter bis zum Wochenende auf die meisten Gebiete Griechenlands aus. Nach einem leichten und vorübergehenden Temperaturanstieg am heutigen Tag nehmen die Werte in der Folge eine deutliche Abwärtsbewegung ein. Das Thermometer wird voraussichtlich unter die für diese Jahreszeit üblichen Durchschnittswerte fallen. Eine temporäre Ausnahme von dieser Abkühlung könnte lediglich der kommende Sonntag bilden, an dem südwestliche Strömungen für eine kurzzeitige Milderung sorgen könnten.
Kaltluftmassen aus Nordwesteuropa bringen Schnee
Der Start in den Monat April wird voraussichtlich eher winterliche als frühlingshafte Züge tragen. Ursächlich dafür sind extrem kalte Luftmassen, die aus dem nordwestlichen Europa in Richtung des Mittelmeerraums vordringen. Diese atmosphärische Konstellation begünstigt die aufeinanderfolgende Entstehung von tiefen Luftdruckgebieten über dem zentralen und östlichen Mittelmeer. Infolgedessen werden in den gebirgigen Regionen sowie in höheren Lagen des kontinentalen Griechenlands signifikante Schneefälle erwartet. Die Präsenz dieser Kaltluft verstärkt die allgemeine atmosphärische Instabilität erheblich.
Frostgefahr in den Morgenstunden und starke Nordwinde
Das meteorologische Bild für das erste Monatsdrittel erinnert stark an den tiefen Winter. Die Prognosen schließen nicht aus, dass die Temperaturen in den flachen Regionen des Festlandes lokal unter den Gefrierpunkt sinken, was insbesondere in den frühen Morgenstunden zu Bodenfrost führen kann. Parallel dazu drehen die Windströmungen schrittweise auf nördliche bis nordwestliche Richtungen. Diese Winde werden das subjektive Kälteempfinden der Bürger drastisch intensivieren, vor allem in den Nacht- und Morgenstunden.
Die Phase der ausgedehnten und ungestörten Sonnenscheindauer ist damit vorerst abgeschlossen. Das Land tritt in eine meteorologische Periode ein, die durch häufige und ergiebige Niederschläge, ungewöhnlich tiefe Temperaturen und winterliche Phänomene in den Höhenlagen definiert wird.