Griechenland – Zwei aufeinanderfolgende Schlechtwetterphasen sollen in den kommenden Tagen kräftige Regenfälle, Gewitter und einen deutlichen Temperatursturz bringen. Nach der am Samstag (10. Oktober) veröffentlichten Vorhersage verschlechtert sich das Wetter ab der Nacht zum Sonntag zunächst im Westen. Am Sonntagnachmittag werden Regen und Gewitter auch für die Region Attika rund um Athen erwartet. Ab Dienstag könnte es in den Bergen schneien.
Auslöser der ersten Wetterphase ist ein Tiefdruckgebiet im Raum Italien. Während es auf den Ionischen Inseln und in Westgriechenland bereits zu kräftigen Gewittern gekommen war, herrschten im Osten zunächst deutlich wärmere Bedingungen. In der Region Fthiotida waren zuvor sogar Temperaturen von bis zu 31 Grad Celsius verzeichnet worden.
Sonntag: Gewitter ziehen vom Westen bis nach Attika
Am Sonntag (11. Oktober) sollen die stärksten Regenfälle zunächst die Ionischen Inseln, Epirus, den Westen Mittelgriechenlands sowie die westliche und südwestliche Peloponnes treffen. Im weiteren Tagesverlauf breiten sich die Niederschläge nach Thessalien und Makedonien aus. Für Attika sind am Nachmittag Regen und Gewitter vorhergesagt.
Am Abend dürfte die Gewitteraktivität über der nördlichen Ägäis zunehmen, während sich das Wetter in einigen Festlandsregionen bereits wieder bessern könnte. Thrakien liegt nach dieser Prognose zunächst außerhalb der wichtigsten Unwetterzone. Die Winde wehen überwiegend aus südlichen bis südwestlichen Richtungen mit vier bis sechs Beaufort und drehen im Ionischen Meer allmählich auf Nordwest. Vor allem im Westen und Norden gehen die Temperaturen leicht zurück.
Montag: Kräftige Gewitter im Nordosten möglich
Am Montag (12. Oktober) verlagert sich das Wettersystem weiter nach Osten. Regen wird besonders für Teile West- und Nordgriechenlands sowie für die Inseln der östlichen Ägäis erwartet. In Ostmakedonien, Thrakien und der nordöstlichen Ägäis könnten die Gewitter in der ersten Tageshälfte besonders kräftig ausfallen und anschließend nachlassen.
Die Höchsttemperaturen sollen dann in den meisten Landesteilen zwischen 23 und 25 Grad Celsius liegen. Die Vorhersage sieht für die folgenden Tage jedoch einen deutlich stärkeren Temperaturrückgang vor.
Ab Dienstag wird es kälter – Schnee in den Bergen möglich
Von Dienstag (13. Oktober) an könnten nördliche Winde wesentlich kühlere Luft nach Griechenland bringen. Bis Mittwoch sollen die Temperaturen weiter sinken. Für Attika werden dann Höchstwerte um 19 Grad Celsius oder darunter erwartet.
Mit der kälteren Luft und weiteren Niederschlägen steigt laut Prognose die Wahrscheinlichkeit für Schnee in den Hochlagen Mittel- und Nordgriechenlands. Auch auf den höchsten Gipfeln der Peloponnes sind schwächere Schneefälle möglich. Eine Schneevorhersage für die Städte oder die Küstenregionen ist damit nicht verbunden.
Die zweite Schlechtwetterphase könnte sich bis Mittwoch halten. Für Donnerstag (15. Oktober) wird eine allmähliche Verlagerung der Niederschläge in Richtung Ägäis erwartet. Wie intensiv die Gewitter ausfallen und welche Gebiete besonders betroffen sein werden, muss anhand der kommenden Prognosen genauer beurteilt werden.