Athen – Das Wetter in der Hellenischen Republik bleibt in den kommenden Tagen kalt und unbeständig, wobei sich dieses Bild auch am 25. März, dem griechischen Nationalfeiertag, fortsetzen wird. Nach offiziellen Angaben des nationalen Wetterdienstes (EMY) müssen sich Einwohner und Besucher auf landesweite Niederschläge, spürbare Kälte und lokale Schneefälle in den höher gelegenen Gebieten einstellen. Die instabile Wetterlage erstreckt sich über nahezu alle geografischen Regionen des Landes und wird von wechselhaften Winden in den Meeresgebieten begleitet.
Die aktuellen meteorologischen Daten deuten auf eine anhaltende Front hin, die das typischerweise mildere Frühlingswetter vorübergehend verdrängt. Sowohl auf dem Festland als auch auf den Inseln der Ägäis und des Ionischen Meeres ist in der gesamten Woche mit erheblichen witterungsbedingten Einschränkungen zu rechnen.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Athen: Die intensivsten Regenfälle werden für den 23., 24. und insbesondere den 26. März prognostiziert.
- Ägäis: Starke Nordwinde mit lokalen Spitzenwerten von bis zu 7 Beaufort prägen das Wetter auf See.
- Festland: Anhaltende Schneefälle in den Gebirgsregionen werden für den gesamten Prognosezeitraum erwartet.
Die Prognose für Athen und die erwarteten Niederschlagsmengen
Für die Hauptstadtregion liegen detaillierte Auswertungen der Wettermodelle vor. Wie der Meteorologe Thodoris Kolydas unter Berufung auf aktuelle Daten erklärte, seien die relevantesten Zeitfenster für Regen in Athen der 23. und 24. März sowie primär der 26. März. Ein weiteres, etwas schwächeres Regengebiet werde zudem für den 27. März erwartet. Die Lage bleibt dynamisch.
Laut den Berechnungen weise das wahrscheinlichste Szenario zwar nicht auf flächendeckend hohe Niederschlagsmengen hin. Es gebe jedoch extreme Modelle innerhalb der Ensemble-Prognosen, die lokale und sehr intensive Wetterereignisse nicht ausschließen. Kolydas betonte, dass die täglichen Niederschlagssummen aufgrund der dynamischen Entwicklung der Wetterfronten fortlaufend neu bewertet werden müssen.
In den übrigen Teilen des Landes zeigt sich am Sonntag ein ähnliches Bild. Auf Kreta, den Kykladen, Euböa und in Thrakien kommt es zu lokalen Schauern. In den Mittags- und Abendstunden breiten sich diese primär auf die Bergregionen des restlichen Festlandes aus, während in den Gipfellagen Kretas leichter Schneefall verzeichnet wird. Die Temperaturen erreichen meist 13 bis 16 Grad Celsius, lediglich im Westen, auf dem Dodekanes und im südlichen Kreta sind bis zu 17 Grad möglich.
Unbeständiges Wetter im Vorfeld des Nationalfeiertags
Am Montag, dem 23. März, der international als Welttag der Meteorologie begangen wird, verdichten sich die Wolken landesweit. In Makedonien, Thessalien, Epirus, dem westlichen Mittelgriechenland, auf der Peloponnes und den Ionischen Inseln ist ab den Mittagsstunden mit isolierten Gewittern zu rechnen. Die Winde wehen im Osten aus nördlichen Richtungen mit Stärken von 4 bis 5 Beaufort, in der Ägäis kurzzeitig auch bis 6 Beaufort.
Diese unbeständige Phase setzt sich am Dienstag, dem 24. März, fort. Besonders in den westlichen und südlichen Küsten- und Meeresgebieten treten schrittweise wieder lokale Schauer und sporadische Gewitter auf. Eine spürbare Wetterbesserung im Westen wird erst gegen Nachmittag erwartet. Das Temperaturniveau bleibt landesweit ohne nennenswerte Schwankungen auf einem kühlen Niveau.
Die Aussichten für den 25. März und die restliche Woche
Zum Nationalfeiertag am Mittwoch, dem 25. März, bleibt die Wetterlage zweigeteilt. Im Osten und Süden des Landes dominieren dichte Wolken, die lokale Regenfälle und über dem Meer vereinzelte Gewitter mit sich bringen. Im restlichen Griechenland wechseln sich Bewölkung und leichte, lokale Regenschauer ab. Die Schneefälle in den kontinentalen Bergregionen halten weiter an. Auf der Ägäis verstärken sich die Nordwinde lokal auf bis zu 7 Beaufort, was zu rauen Bedingungen auf See führt.
Eine leichte Milderung zeichnet sich erst am Donnerstag, dem 26. März, ab. Der Tag beginnt in den meisten Regionen zunächst heiter. Von Westen her nimmt die Bewölkung im Tagesverlauf jedoch wieder zu und bringt neue Regenfälle mit sich. Die Temperaturen steigen landesweit leicht an, während die Winde allmählich auf südwestliche Richtungen drehen und lokal Stärken von bis zu 6 Beaufort erreichen.