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Eine asiatische Metropole liegt unter einer dichten, grauen Smog-Glocke, während Autos mit eingeschalteten Scheinwerfern fahren
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Achtung Reisende: In diesen Metropolen ist das Atmen extrem gefährlich

Antonia Feldberg, Autorin bei GRland Deutschland
24.03.2026 18:22
Antonia Feldberg
Welt
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Welt – Die weltweite Luftverschmutzung verharrt auf einem kritischen Niveau. Im Jahr 2025 haben 130 von insgesamt 143 untersuchten Staaten und Territorien die strengen Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Luftqualität verfehlt. Lediglich 13 Länder konnten die sicheren Grenzwerte für gefährliche Mikropartikel einhalten. Griechenland belegt in der internationalen Auswertung den 67. Platz. Dies geht aus dem neuen Jahresbericht der Schweizer Plattform IQAir hervor.

Die Messungen konzentrieren sich auf den sogenannten PM2.5-Feinstaub. Die Vorgaben der WHO legen fest, dass die Belastung den Wert von 5 Mikrogramm pro Kubikmeter nicht überschreiten darf. Während im Jahr 2024 nur sieben Länder diese Norm erfüllten, stieg die Zahl nun leicht an. Die Gesamtsituation auf globaler Ebene bleibt jedoch massiv angespannt.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Pakistan verzeichnet die weltweit höchste Luftverschmutzung mit dem 13-fachen des WHO-Grenzwertes.
  • Griechenland rangiert im globalen PM2.5-Index für das Jahr 2025 auf dem 67. Platz.
  • Die 25 am stärksten verschmutzten Städte der Welt befinden sich ausnahmslos in Indien, Pakistan und China.
  • Budgetkürzungen in den Vereinigten Staaten führten zum Wegfall wichtiger globaler Messstationen.
  • Weltweit erfüllen lediglich 14 Prozent aller Städte die gesundheitlichen Standards der WHO.

Die gefährlichsten Staaten und das Problem der fehlenden Daten

An der Spitze der Negativstatistik steht Pakistan. Das Land verzeichnete Konzentrationen von PM2.5-Partikeln, die bis zu 13-mal höher waren als die zulässigen Grenzwerte der Weltgesundheitsorganisation. Auf den nachfolgenden Plätzen der am stärksten betroffenen Staaten folgen Bangladesch als Zweitplatzierter und Tadschikistan auf dem dritten Rang. Der Tschad, der im Vorjahr noch die Rangliste der Luftverschmutzung anführte, rutschte auf den vierten Platz ab. Diese vermeintliche Verbesserung basiert jedoch auf einer lückenhaften Datengrundlage.

Im März 2025 stellten die Vereinigten Staaten ein globales Überwachungsprogramm ein, das Daten zur Luftverschmutzung über ihre Botschaften und Konsulate sammelte. Die Ursache für diesen Schritt waren interne Budgetbeschränkungen. Wie Christi Chester Schroeder, Hauptautorin des IQAir-Berichts, betonte, wirke der Datenverlust vom März wie eine signifikante Reduzierung im Tschad, obwohl die tatsächliche Lage ungeklärt bleibe. Die amerikanische Entscheidung führte dazu, dass Staaten wie Burundi, Turkmenistan und Togo aufgrund mangelnder Informationen vollständig aus dem Bericht ausgeschlossen werden mussten.

Extreme Belastung in asiatischen Metropolen

Auf städtischer Ebene konzentriert sich die Feinstaubbelastung auf wenige geografische Zonen. Die indische Stadt Loni wurde mit einem Durchschnitt von 112,5 Mikrogramm PM2.5 pro Kubikmeter zur am stärksten verschmutzten Stadt der Welt erklärt. Dicht dahinter folgt Hotan in der nordwestchinesischen Region Xinjiang mit einem Wert von 109,6 Mikrogramm. Die Daten verdeutlichen eine extreme regionale Häufung: Alle 25 Städte mit der schlechtesten Luftqualität weltweit liegen ausschließlich in Indien, Pakistan und China.

Der urbane Raum leidet global unter der Smog-Krise. Nur noch 14 Prozent der Städte weltweit entsprachen im Jahr 2025 den Kriterien der WHO. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 17 Prozent. Zu dieser Verschlechterung trugen auch massive Waldbrände in Kanada bei, welche die PM2.5-Werte bis in die USA und nach Europa spürbar ansteigen ließen.

Wo die Luftqualität den Standards entspricht

Trotz der alarmierenden globalen Datenlage gibt es Regionen mit nachweislich sicheren Werten. Zu den Ländern, welche die strengen Vorgaben der WHO erfüllten, zählen Australien, Island, Estland und Panama. Auch in Südostasien wurden positive Entwicklungen registriert. Laos, Kambodscha und Indonesien verzeichneten deutliche Rückgänge bei der Partikelkonzentration. Experten führen dies auf das Wetterphänomen La Niña zurück, welches erhöhte Feuchtigkeit und stärkere Winde mit sich brachte und die Luftmassen bereinigte.

In der Mongolei sank die durchschnittliche Konzentration der Mikropartikel um 31 Prozent auf nunmehr 17,8 Mikrogramm pro Kubikmeter. Die Gesamtauswertung der Plattform zeigt, dass 75 Staaten im Jahr 2025 niedrigere Feinstaubwerte als im Vorjahr messen konnten, während in 54 Ländern ein Anstieg der Schadstoffe dokumentiert wurde. In diesem globalen Gefüge positioniert sich Griechenland auf dem 67. Platz der internationalen Rangliste zur Luftverschmutzung.

TAGGED:Gesundheit - VorsorgeUmwelt
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