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Vicky Safra verwaltet ein globales Bankenimperium in der Schweiz
Wirtschaft

Vicky Safra: Die reichste Griechin der Welt mit 27 Milliarden

Antonia Feldberg, Autorin bei GRland Deutschland
11.03.2026 17:52
Antonia Feldberg
Griechenland
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By Webdesign Meister
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Griechenland – Vicky Safra, die in Thessaloniki geborene Erbin einer globalen Finanzdynastie, ist auch im laufenden Jahr die reichste Griechin der Welt. Mit einem geschätzten Familienvermögen von mehr als 27,1 Milliarden US-Dollar belegt sie aktuell den 94. Platz auf der internationalen Forbes-Liste. Die Geschäftsfrau, die den größten Teil des Jahres in der Schweiz verbringt, leitet gemeinsam mit ihren Kindern ein massives Banken- und Immobilienimperium. Trotz ihres immensen Reichtums und ihrer Position als 15. reichste Frau der Welt meidet sie die Öffentlichkeit konsequent.

Ihre persönliche Geschichte ist tief mit den historischen Migrationsbewegungen des vergangenen Jahrhunderts verwoben. In den 1950er Jahren wanderte sie als junges Mädchen mit ihrer Familie, die den Namen Sarfati trug, von Nordgriechenland nach Brasilien aus. Dort lernte sie den aufstrebenden Bankier Joseph Safra kennen, den sie im Alter von 17 Jahren heiratete. Aus dieser Ehe, die fünf Jahrzehnte andauerte, gingen die vier Kinder Jacob, Esther, Alberto und David hervor. Nach dem Tod ihres Ehemannes im Jahr 2020 übernahm sie die treuhänderische Kontrolle über das familiäre Vermögen, das inzwischen auf historische Höchststände angewachsen ist.

Aufstieg eines globalen Finanzimperiums

Die Wurzeln des Safra-Vermögens reichen weit in die Vergangenheit zurück und erstrecken sich über vier Kontinente. In den 1840er Jahren gründete die Familie im syrischen Aleppo, das damals zum Osmanischen Reich gehörte, ihr erstes Finanzunternehmen. Die “Safra Frères & Cie” finanzierte Kamelkarawanen, die den Handel im gesamten Nahen Osten abwickelten. Mit dem allmählichen Niedergang des Osmanischen Reiches verlegte die Familie ihre Geschäftstätigkeiten zunächst nach Beirut im Libanon, wo Jacob Safra, der Vater von Joseph, 1929 die Jacob E. Safra Bank ins Leben rief.

In der Nachkriegszeit bot Brasilien neue wirtschaftliche Perspektiven, was Jacob Safra und seine Söhne dazu veranlasste, nach Südamerika überzusiedeln. Dort begannen sie zunächst mit dem Handel von Maschinen, Metallen und landwirtschaftlichen Gütern, bevor sie 1972 mit der Übernahme der Banco das Indústrias den entscheidenden Schritt in den modernen Bankensektor machten. Unter der Leitung von Joseph Safra entwickelte sich die Unternehmensgruppe zu einem der weltweit bedeutendsten Akteure im Private Banking und in der Vermögensverwaltung für vermögende Privatkunden.

Heute verwaltet die Safra-Gruppe Bankeinlagen und Vermögenswerte in Höhe von knapp 85 Milliarden US-Dollar. Zu den Kernpfeilern des Imperiums gehören die Banco Safra SA in Brasilien, die Safra National Bank of New York sowie die J. Safra Sarasin in der Schweiz. Das Unternehmen operiert weitgehend geräuschlos, sichert sich jedoch durch gezielte Akquisitionen kontinuierlich neue Marktanteile in strategisch wichtigen Finanzzentren auf der ganzen Welt.

Strategische Übernahmen und globale Präsenz

Die Expansionsstrategie der Familie Safra ist durch massive Investitionen in traditionelle und sichere Sektoren gekennzeichnet. Ein wesentlicher Meilenstein war die Übernahme der Schweizer Bank Sarasin, von der im Jahr 2011 zunächst 46 Prozent für 1,13 Milliarden US-Dollar erworben wurden, bevor ein Jahr später die vollständige Integration erfolgte. Die daraus entstandene J. Safra Sarasin mit Sitz in Basel ist heute die sechstgrößte Bank der Schweiz und unterhält 26 Niederlassungen in Europa, Asien, dem Nahen Osten und Lateinamerika.

Auch auf dem amerikanischen Kontinent baut die Gruppe ihre Präsenz kontinuierlich aus. Im November 2022 erwarb die Safra-Gruppe die in New York ansässige Delta North Bankcorp mitsamt ihrer Tochtergesellschaft. Parallel dazu übernahm die J. Safra Sarasin das Private-Banking-Geschäft der Bank of Montreal in Hongkong und Singapur, während die brasilianische Banco Safra das lokale Vermögensverwaltungsgeschäft der Credit Agricole integrierte. Neben dem Finanzsektor ist das Unternehmen auch im Industrie- und Agrarbereich aktiv, unter anderem durch eine signifikante Beteiligung am Bananenproduzenten Chiquita Brands International und Investitionen in die Papierindustrie.

Ein weiteres zentrales Element des Familienvermögens ist das Immobilienportfolio, dessen Wert auf 2,3 Milliarden US-Dollar beziffert wird. Zu den prominentesten Objekten gehören der Londoner Wolkenkratzer “The Gherkin”, der 2014 für 726 Millionen britische Pfund erworben wurde, sowie das von Norman Foster entworfene Gebäude an der 660 Madison Avenue im Herzen von Manhattan. Diese Immobilieninvestitionen dienen als langfristige Anlagen, die das Bankgeschäft strategisch ergänzen und gegen Marktschwankungen absichern.

Bitterer Erbstreit erreicht die Gerichte

Hinter den Kulissen des finanziellen Erfolgs vollzog sich in den vergangenen Jahren ein schwerer familiärer Konflikt, der schließlich vor den Justizbehörden in den Vereinigten Staaten ausgetragen wurde. Im Zentrum der Auseinandersetzung stand der 45-jährige Alberto Safra, das dritte Kind der Familie. Er verließ die familiäre Unternehmensgruppe im Jahr 2019, um mit ASA Investments eine eigene, zum Familienbetrieb in direkter Konkurrenz stehende Vermögensverwaltung zu gründen. Diese Entscheidung führte zu einem tiefen Bruch mit seinem Vater Joseph Safra.

Als Reaktion auf die Abspaltung schloss Joseph Safra seinen Sohn Alberto testamentarisch von der Unternehmensnachfolge aus. Das gigantische Vermögen wurde nach seinem Tod im Jahr 2020 ausschließlich auf Vicky Safra sowie die drei verbleibenden Geschwister Jacob, Esther und David aufgeteilt. Alberto Safra reichte daraufhin im Februar des vergangenen Jahres beim Obersten Gerichtshof von New York eine Klage gegen seine Mutter und seine Brüder Jacob und David ein.

In der Klageschrift machte Alberto geltend, dass seine Anteile an der Safra National Bank of New York auf illegale Weise verwässert worden seien. Zudem führte er an, dass sein Vater aufgrund einer fortgeschrittenen Parkinson-Erkrankung in seinen letzten Lebensjahren nicht mehr über die notwendige geistige Kapazität verfügt habe, um ihn rechtmäßig zu enterben. Die Anwälte von Alberto Safra sprachen von einer gezielten familiären Verschwörung und aggressiven Handlungen, die ihren Mandanten zu diesem juristischen Schritt gezwungen hätten.

Institutionelle Reaktionen auf den Konflikt

Die Reaktion der Safra-Familie auf die juristischen Vorwürfe erfolgte in Form einer öffentlichen Stellungnahme, in der die Anschuldigungen scharf zurückgewiesen wurden. Die Familie erklärte, Alberto habe das Andenken seines Vaters angegriffen, nachdem er sich bereits zu Lebzeiten gegen ihn gestellt habe. In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass Alberto das Unternehmen erst verlassen habe, nachdem er beträchtliche Schenkungen im Vorgriff auf sein zukünftiges Erbe erhalten hatte.

Darüber hinaus betonten die Vertreter der Familie, dass Alberto nach seiner Trennung vom familiären Konzern systematisch Führungskräfte der Banco Safra abgeworben habe. Joseph Safra habe ihn mehrfach persönlich aufgefordert, seine Pläne zu ändern und nicht in direkte Konkurrenz zum Familienunternehmen zu treten. Nachdem Alberto diese Bitten ignoriert habe, sei die Enterbung die logische Konsequenz seines Handelns gewesen. Die amerikanische Justiz prüfte die komplexen Vorwürfe detailliert und wies die Klage von Alberto Safra im vergangenen März vollumfänglich ab, wodurch die Position der Familie rechtlich bestätigt wurde.

Die Unternehmensführung liegt heute maßgeblich in den Händen der Söhne Jacob und David Safra. Jacob Safra betonte in einem offiziellen Geschäftsbericht der J. Safra Sarasin, das Unternehmen verfüge über die nötige Stärke, um die Bedürfnisse künftiger Generationen zu erfüllen. Die Führungskräfte orientieren sich weiterhin strikt an den Grundsätzen des Firmengründers Jacob E. Safra, der stets eine konservative und krisensichere Bankenführung propagierte.

Leben im Verborgenen und höchste Sicherheitsstufen

Trotz ihrer Position als zweitreichste Person mit Bezug zu Brasilien, übertroffen nur vom Facebook-Mitbegründer Eduardo Saverin, führt Vicky Safra ein Leben abseits der medialen Aufmerksamkeit. Sie residiert vorwiegend in Crans-Montana in den Schweizer Alpen, wo sich ihr Anwesen in direkter Nachbarschaft zur Schauspielerin Sophia Loren befindet. Die in Thessaloniki geborene Milliardärin hat sowohl die griechische als auch die brasilianische Staatsbürgerschaft behalten und pflegt weiterhin die griechische Sprache, während sie ihr Heimatland regelmäßig besucht.

Das ausgeprägte Bedürfnis nach Privatsphäre ist eng mit massiven Sicherheitsvorkehrungen verbunden. Das Sicherheitspersonal der Familie, das sowohl Vicky Safra als auch ihre Kinder und 14 Enkelkinder beschützt, besteht nach übereinstimmenden Berichten aus hochgradig ausgebildeten Experten, darunter ehemalige Agenten des israelischen Geheimdienstes Mossad. Diese strikte Abschirmung resultiert aus den langjährigen Erfahrungen in Brasilien sowie der herausgehobenen gesellschaftlichen Position der Familie.

Die Dimension dieser Sicherheitsarchitektur wurde bei der Hochzeit von David Safra im Mai 2012 in São Paulo besonders deutlich. Für die Feierlichkeit mit rund 1.800 geladenen Gästen, die zu den exklusivsten Ereignissen der südamerikanischen Wirtschaftselite zählte, wurden neben dem regulären Wachpersonal rund 300 Mossad-Agenten eingesetzt. Vicky Safra präsentierte sich bei diesem Anlass in einer aufwendig gefertigten Haute-Couture-Kreation von Christian Dior, was in den lokalen Medien ausführlich gewürdigt wurde.

Philanthropie und das architektonische Erbe

Im Bereich des sozialen Engagements tritt die Familie Safra als bedeutender institutioneller Förderer auf. Im Jahr 2022 rief Vicky Safra zu Ehren ihres verstorbenen Ehemannes die “Vicky and Joseph Philanthropic Foundation” ins Leben. Die Stiftung konzentriert sich auf die Förderung von Gesundheitswesen, Bildung sowie Kunst und Kultur. Zu den wichtigsten Begünstigten gehören die privaten Krankenhäuser Albert Einstein und Sírio-Libanês in Brasilien, die durch umfangreiche Spenden der Familie unterstützt werden.

Auch die Kinder und Verwandten von Vicky Safra sind in diese karitativen und kulturellen Aktivitäten eingebunden. Ihre Tochter Esther leitet das von der Familienstiftung gegründete Bildungsinstitut Beit Yaacov in São Paulo. Gleichzeitig sorgt die Familie durch kulturhistorische Schenkungen für Aufsehen; so überreichten die Safras dem Israel-Museum in Jerusalem das Originalmanuskript von Albert Einsteins Relativitätstheorie. Die kulturelle Verbundenheit der Familie zeigt sich auch im Wirken von Vickys Schwester Greta Sarfaty, die als international anerkannte Malerin und Fotografin Ausstellungen in Metropolen wie New York, London und Mailand durchführt.

Ein architektonisches Zeugnis des familiären Reichtums stellt die “Mansão Safra” im luxuriösen Stadtteil Morumbi in São Paulo dar. Das Anwesen, das den Palast von Versailles detailgetreu nachbildet, umfasst 130 Zimmer und weitläufige Gartenanlagen. Die präzise gestalteten Fassaden und die kunstvollen Deckenfresken verbinden klassische französische Architektur mit modernsten Wohnstandards. Fachleute betrachten das Gebäude nicht nur als Wohnsitz, sondern als steinernes Manifest der unternehmerischen und familiären Beständigkeit der Safra-Dynastie, die ihr Imperium auf generationenübergreifende Stabilität ausgerichtet hat.

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