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Wirtschaft

Armutsrisiko in Griechenland: Fast 15 Prozent stark benachteiligt

Antonia Feldberg, Autorin bei GRland Deutschland
20.03.2026 08:57
Antonia Feldberg
Griechenland
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By Webdesign Meister
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Griechenland – Die materiellen und sozialen Entbehrungen nehmen im ganzen Land spürbar zu. Laut den neuesten Erhebungen der griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) für das Jahr 2025 sind 14,9 Prozent der Bevölkerung von massiven Einschränkungen betroffen. Dieser Wert misst den Anteil der Menschen, die auf mindestens sieben von dreizehn grundlegenden Gütern und Dienstleistungen verzichten müssen.

Die aktuellen Zahlen, die auf den Einkommen des Jahres 2024 basieren, zeichnen ein klares Bild der sozialen Lage. Besonders die Schwächsten der Gesellschaft spüren den wirtschaftlichen Druck erheblich. Die Trennlinie zwischen armen und nicht-armen Haushalten vertieft sich auf mehreren existenziellen Ebenen. Das stetig steigende Kostenniveau bei Wohnraum, Energie und täglichem Bedarf verschärft die Situation zusehends.

Steigende Belastung für vulnerable Bevölkerungsgruppen

Die detaillierte Datenauswertung zeigt eine deutliche Verschlechterung für Minderjährige. Bei Kindern und Jugendlichen bis 17 Jahren stieg die Quote der massiven Entbehrungen auf 15,9 Prozent. Dies entspricht einem alarmierenden Anstieg von zwei Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Auch die ältere Generation verzeichnet einen durchgehend negativen Trend. Bei Personen ab 65 Jahren wuchs die Rate der sozialen und materiellen Not um 1,3 Prozentpunkte auf nunmehr 14,1 Prozent. In der erwerbstätigen Altersgruppe zwischen 18 und 64 Jahren stieg der Wert etwas moderater an. Hier liegt die Quote aktuell bei 15 Prozent, was einem Zuwachs von 0,6 Prozentpunkten entspricht.

Diese Entwicklung verdeutlicht die anhaltenden Herausforderungen für das ohnehin fragile soziale Netz in Griechenland. Historisch betrachtet übernehmen familiäre Strukturen in südeuropäischen Ländern oft eine tragende Rolle bei der finanziellen Absicherung von Angehörigen. Doch die schrumpfenden finanziellen Spielräume der mittleren Generation mindern diese entscheidende Ausgleichsfunktion immer weiter. Folglich schlägt die finanzielle Belastung direkter und ungeschützt auf die abhängigen Altersgruppen durch. Die Lücke zwischen Einkommen und tatsächlichen Lebenskosten lässt kaum noch Raum für private Solidarität.

Wohnverhältnisse und explodierende Lebenshaltungskosten

Die Wohnsituation bleibt für zahlreiche Bürger im Land extrem angespannt. Insgesamt 28,3 Prozent der Bevölkerung leben in stark beengten Verhältnissen. Unter den als arm eingestuften Personen steigt dieser Anteil rapide auf 35,3 Prozent. Besonders gravierend ist die Lage abermals für Minderjährige. In dieser Altersgruppe wachsen fast 43 Prozent der Kinder in zu kleinen Wohnungen auf. Die laufenden Wohnkosten stellen eine erhebliche finanzielle Hürde dar, die viele kaum noch bewältigen können. Rund 26,4 Prozent der Gesamtbevölkerung empfinden diese Ausgaben als drückende Last. Bei den armen Haushalten klagen sogar 82,6 Prozent über diese enorme monatliche Belastung.

Die Begleichung alltäglicher Rechnungen bereitet weiten Teilen der Gesellschaft massive Probleme. Etwa 66,6 Prozent der armen Bürger haben Schwierigkeiten, ihre Rechnungen für Strom, Gas oder Wasser pünktlich zu zahlen. Bei den nicht-armen Haushalten liegt dieser Wert immerhin noch bei 23,5 Prozent. Die Bewältigung plötzlicher Ausgaben ist für viele schlichtweg unmöglich. Nahezu alle armen Haushalte, exakt 99,9 Prozent, können eine unerwartete Rechnung in Höhe von 500 Euro nicht aus eigenen Mitteln stemmen. Auch 38,5 Prozent der restlichen Bevölkerung scheitern an dieser Hürde. Über ein Drittel der armen Bevölkerung friert im Winter, da 35,9 Prozent die Heizkosten nicht aufbringen können. Etwa 35,3 Prozent der Bürger, die Kredite für Konsumgüter aufgenommen haben, können die Raten kaum noch bedienen.

Alltägliche Entbehrungen bei Ernährung und Freizeit

Der enorme wirtschaftliche Druck zwingt Familien zu drastischen Einschnitten bei der Ernährung. Gut 41,6 Prozent der armen Bevölkerung können sich nicht jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit mit Fleisch, Geflügel, Fisch oder gleichwertigem Gemüse leisten. Bei den wirtschaftlich stärkeren Haushalten betrifft dieser Verzicht lediglich 5,7 Prozent. Die traditionell hohe Bedeutung des gemeinsamen, reichhaltigen Essens in der griechischen Kultur wird durch diese Notlage stark eingeschränkt. Auch die dringend benötigte Erholung bleibt auf der Strecke. Etwa 82,5 Prozent der armen Bürger haben nicht die finanziellen Mittel für eine einwöchige Urlaubsreise. Selbst bei den nicht-armen Bürgern verzichten 37,8 Prozent auf derartige Auszeiten aus Kostengründen.

Die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben wird für viele Menschen zu einem unerreichbaren Luxus. Rund 27,3 Prozent der Gesamtbevölkerung fehlt schlichtweg das Geld für regelmäßige Freizeitaktivitäten wie Sport oder Kinobesuche. Etwa 34,3 Prozent der Bürger können keine finanziellen Mittel für persönliche Hobbys oder eigene Bedürfnisse aufwenden. Bei der armen Bevölkerung klettert dieser Wert auf dramatische 60,5 Prozent. Die stetige Inflation bei Konsumgütern und Grundnahrungsmitteln verringert das real verfügbare Einkommen drastisch. Das führt dazu, dass etwa 67,6 Prozent der armen Haushalte enorme Schwierigkeiten haben, den gewöhnlichen Monatsbedarf mit ihrem Einkommen zu decken.

Gesundheitsversorgung als wachsendes Privileg

Die medizinische Versorgung entwickelt sich für breite Schichten zu einem kritischen Problem. Obwohl rund 78,5 Prozent der Bevölkerung ihren Gesundheitszustand als gut oder sehr gut einschätzen, leiden 24 Prozent unter chronischen Erkrankungen. Ein erheblicher Teil der Bürger verzichtet aus zwingenden Gründen auf dringend notwendige Behandlungen. Etwa 21,5 Prozent der Personen, die ärztliche Hilfe benötigten, blieben in den vergangenen zwölf Monaten unbehandelt. Bei der armen Bevölkerung steigt diese bedenkliche Verzichtsquote auf 32,8 Prozent. Hauptgründe hierfür sind laut den Daten finanzielle Engpässe, lange Wartelisten oder zu große Entfernungen zur nächsten Praxis.

Im Bereich der Zahngesundheit präsentiert sich die Situation noch prekärer. Rund 30,5 Prozent der hilfsbedürftigen Bürger erhielten keine zahnmedizinische Versorgung. Bei den Geringverdienern verzichteten sogar 55,4 Prozent auf den notwendigen Zahnarztbesuch. Das öffentliche Gesundheitssystem in Griechenland (ESY) steht seit vielen Jahren unter enormem strukturellen Druck. Personalmangel und fehlende Kapazitäten zwingen Patienten häufig dazu, in den teuren privaten Sektor auszuweichen. Wer diese enormen Zusatzkosten nicht aus eigener Tasche tragen kann, verschiebt wichtige und teils lebensrettende Eingriffe auf unbestimmte Zeit.

Lebenszufriedenheit und gesellschaftliches Vertrauen

Die permanente finanzielle Unsicherheit spiegelt sich direkt im psychologischen Wohlbefinden der Menschen wider. Nur 4,4 Prozent der Bevölkerung ab 16 Jahren bezeichnen sich als vollkommen zufrieden mit ihrem aktuellen Leben. Gleichzeitig äußern 62 Prozent eine grundsätzliche, wenn auch nicht vollkommene Zufriedenheit. Die Armutsgrenze markiert bei dieser Bewertung eine sehr deutliche Zäsur. Etwa 21,8 Prozent der armen Bevölkerung zeigen sich wenig bis gar nicht zufrieden. Auch das zwischenmenschliche Vertrauen fällt in Griechenland auf einen historischen Tiefstwert. Lediglich 0,7 Prozent der Bürger haben volles Vertrauen in ihre Mitmenschen. Dagegen geben 5,3 Prozent an, überhaupt kein Vertrauen zu besitzen.

Bei den von Armut betroffenen Bürgern ist die soziale Skepsis besonders stark ausgeprägt. In dieser Gruppe bekunden 34,8 Prozent ein geringes oder gänzlich fehlendes Vertrauen in andere Personen. Das ständige Gefühl der wirtschaftlichen Bedrohung strapaziert den sozialen Zusammenhalt sichtbar und nachhaltig. Etwa 20,2 Prozent der Bevölkerung klagen zudem über Lärmbelästigung durch Nachbarn oder den Straßenverkehr, was die Wohnqualität weiter mindert. Die umfassenden Erhebungen der griechischen Statistikbehörde dokumentieren somit nicht nur eine erhebliche materielle Notlage, sondern auch eine tiefe gesellschaftliche Erschöpfung breiter Bevölkerungsschichten.

TAGGED:FamilieGesundheit - VorsorgeInflationLebenshaltungskostenSozialleistung
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