Kreta – Der Übergang vom Februar in den meteorologischen Frühlingsmonat März vollzieht sich auf der griechischen Mittelmeerinsel unter deutlich kühlen und unbeständigen Vorzeichen. Für das anstehende Wochenende, den achtundzwanzigsten Februar und den ersten März, prognostizieren Wetterexperten den Fortbestand einer ausgeprägten Kaltluftmasse, die sich über dem gesamten Inselgebiet festsetzt.
Diese anhaltende Kältephase wird von einer signifikanten Verstärkung der nördlichen Winde begleitet, die insbesondere in den zentralen Meeresgebieten und im Süden Kretas hohe Geschwindigkeiten erreichen. Begleitet wird diese Wetterlage von lokaler Wolkenbildung und vereinzelten Niederschlägen, vorrangig in den nördlichen und höher gelegenen Regionen. Für die Küstengebiete, darunter auch die Präfektur Chania, bedeutet dies spürbar niedrige Temperaturen, die vor allem in den frühen Morgen- und späten Abendstunden empfindlich ausfallen.
Trotz des rauen Seegangs an den Küstenfronten, bei dem die Winde im Ägäischen Meer Windstärken von bis zu sieben Beaufort erreichen, zeichnen sich derzeit keine schwerwiegenden Beeinträchtigungen für den regulären Fähr- und Schiffsverkehr ab. Der eigentliche Frühlingsdurchbruch mit spürbar milderen Temperaturen lässt somit noch bis in die ersten Tage der darauffolgenden Woche auf sich warten.
Stürmische Nordwinde und Temperatureinbruch am Samstag
Am Samstag, dem achtundzwanzigsten Februar, dominiert weiterhin die kühle Luftmasse das Wettergeschehen auf Kreta und sorgt für eine ausgedehnte Wolkendecke. Die Wahrscheinlichkeit für ergiebige Regenfälle bleibt an diesem Tag jedoch äußerst gering. Lediglich in den nördlichen Gebirgszügen und den angrenzenden mittleren Höhenlagen sind sehr schwache und vorübergehende Niederschläge nicht gänzlich auszuschließen. Ein prägendes Element dieses Tages ist die deutliche Windaktivität. Während die nördlichen Strömungen im Norden der Insel Stärken von vier bis fünf Beaufort erreichen, intensivieren sie sich in den zentralen Meeresabschnitten sowie an der Südküste erheblich auf sechs bis sieben Beaufort.
Diese atmosphärischen Bedingungen wirken sich direkt auf das Thermometer aus. In den frühen Morgenstunden bewegen sich die Werte auf einem spürbar niedrigen Niveau. Auch während der Nachtstunden sinkt die Temperatur rapide, wobei in den unmittelbaren Küstenzonen Werte von unter zehn Grad Celsius erwartet werden. Die Tageshöchsttemperaturen pendeln sich voraussichtlich zwischen vierzehn und fünfzehn Grad Celsius ein, was die anhaltende Kühle auf der Insel unterstreicht.
Raue See und lokale Schauer zum kalendarischen Monatswechsel
Der kalendarische Beginn des Monats März am Sonntag, dem ersten März, bringt keine grundlegende Wende der meteorologischen Gesamtlage. Die Vorhersagen deuten darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit für Regenschauer am Sonntag leicht ansteigt. Insbesondere in den nördlichen Teilen der Insel können sich örtlich begrenzte, schwache und vorübergehende Niederschläge entwickeln, die jedoch keine bedrohlichen Intensitäten erreichen. Die nördlichen Winde behalten ihre Ausrichtung bei und wehen in den zentralen Gewässern und im Süden weiterhin mit starker Intensität.
Diese anhaltende Winddynamik macht sich durch einen ausgeprägten Wellengang an der gesamten nördlichen Küstenfront Kretas bemerkbar. Die Temperaturen verzeichnen am Sonntag einen marginalen Aufwärtstrend. Im Großteil der Insel werden Tageshöchstwerte von etwa sechzehn Grad Celsius prognostiziert. In den südlicheren und geschützteren Regionen Kretas kann das Thermometer lokal bis auf siebzehn Grad Celsius klettern, wenngleich die gefühlte Temperatur durch den anhaltenden Wind darunterliegen dürfte.
Meteorologische Einschätzung und Ausblick auf die kommende Woche
In einer dezidierten meteorologischen Einschätzung äußern sich Fachleute zu den längerfristigen Perspektiven dieser Wetterlage. Es wird dargelegt, dass die anhaltende Kälte auf der Insel nicht ausschließlich negative Aspekte birgt. Vielmehr werten die Meteorologen den Verbleib der kühlen Luftmassen in der Atmosphäre als äußerst positiv, da dies die grundlegende Voraussetzung für dringend benötigte, zukünftige Regenfälle schaffe. Selbst wenn zu Beginn des Monats März keine massiven Niederschlagsmengen verzeichnet werden, nähre die klimatische Kühle die Hoffnung auf weitere Wasserreserven im weiteren Verlauf des Monats.
Für den Beginn der neuen Woche zeichnet sich jedoch eine vorübergehende Beruhigung ab. Am Montag, dem zweiten März, wird ein generell freundlicheres Wetterbild bei leichter Wolkenbildung erwartet. Die dominanten Nordwinde sollen spürbar abflauen und in den darauffolgenden Tagen einer westlichen Strömung weichen. Diese Änderung der Windrichtung geht mit einem allmählichen Anstieg der Temperaturen einher. Dennoch betonen die Experten, dass der Monat März in seiner Gesamttendenz ein kühler Monat bleiben werde, was die Erwartungen auf weitere Niederschläge aufrechterhält.