Athen – Die anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten wirken sich massiv auf den internationalen Luftverkehr aus und treffen nun auch den größten griechischen Hauptstadtflughafen mit voller Wucht. Am internationalen Flughafen Athen (Eleftherios Venizelos) verzeichnen die Behörden am heutigen Freitag, den 13. März, eine erhebliche Welle an Flugstreichungen.
Insgesamt mussten im Laufe des Tages 16 geplante Ankünfte sowie 15 Abflüge offiziell annulliert werden, da Fluggesellschaften ihre Verbindungen in die Krisenregion vorübergehend eingestellt haben. Diese weitreichenden Ausfälle im Flugplan haben bereits zu Beginn der aktuellen Woche eingesetzt und setzen sich nun unvermindert fort. Der Athener Flughafen fungiert traditionell als einer der wichtigsten europäischen Knotenpunkte für den südöstlichen Transitverkehr, weshalb die aktuellen Entwicklungen dort besonders spürbar sind.
Trotz der angespannten Lage und der zahlreichen Stornierungen bleiben bestimmte Verbindungen punktuell aufrechterhalten. Konkret werden einige wenige Flüge mit dem Ziel Tel Aviv planmäßig durchgeführt. Diese Flugbewegungen dienen ausschließlich dem Zweck, israelischen Staatsbürgern die Rückreise in ihr Heimatland zu ermöglichen.
Parallel dazu teilten die zuständigen Stellen mit, dass für den heutigen Freitag keinerlei spezielle Repatriierungsflüge zur Rückholung von griechischen Staatsangehörigen aus dem Krisengebiet angesetzt sind. Passagiere, die in den kommenden Tagen reisen möchten, sind stark von den logistischen Einschränkungen betroffen. Die Situation am Flughafen Eleftherios Venizelos verdeutlicht die unmittelbaren praktischen Konsequenzen, welche die instabile Sicherheitslage in der Region auf die zivile Luftfahrt und die Passagierströme ausübt.